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Allgemein | 07 November 2006

Forschungsministerium stellt Aktionsplan für Nanotechnologie vor

Das deutsche Forschungsministerium will , dass wissenschaftlich Ergebnisse in der Nanotechnologie schneller und effizienter in Produkte von morgen umgesetzt werden. Auf der Konferenz "nanoDE 2006 – Strategien für Produkte von morgen" präsentierte Bundesforschungsministerin Annette Schavan die "Nano-Initiative – Aktionsplan 2010".
Als Schwachstelle bezeichnete die Ministerin die bisher nicht ausreichende kommerzielle Nutzung der Forschung. Dem soll der Aktionsplan durch das "Zusammenspiel sämtlicher Ressorts" der Bundesregierung abhelfen, in sechs Ministerien gibt es jetzt "Nanotechnologiebeauftragte". Auf dem Programm stehen "Branchendialoge" mit diversen Industriesektoren, daneben die Verbesserung der Rahmenbedingungen unter anderem durch die ressortübergreifende Abstimmung von Fördermaßnahmen. In der Begleitforschung sollen Projekte wie NanoCare eine bessere Einschätzung der potenziellen Gefahren ermöglichen.
Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Bundesforschungsministeriums (BMBF) in der Bundesrepublik schon rund 310 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung in der Nanotechnologie investiert worden. In diesem Jahr werden die Mittel voraussichtlich auf 330 Millionen Euro steigen. Zudem fördert die EU derzeit die Nanotechnologie mit rund 500 Millionen Euro, sodass zusammen mit den Aufwendungen der Mitgliedsstaaten die europäischen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen auf diesem Gebiet fast ebenso hoch wie die der USA sind. Allein in Deutschland seien bereits rund 50.000 Arbeitsplätze von nanotechnologischen Entwicklungen abhängig.

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