BenQ will als Fertigungsdienstleister überleben
Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" soll BenQ künftig Handys nicht mehr unter eigenem Namen verkaufen, sondern für andere Anbieter als Fertigungsdienstleister produzieren. Ein entsprechendes Geschäftsmodell sei von der Unternehmensleitung im Auftrag des Insolvenzverwalters erstellt worden, teilte die Gesellschaft am Freitag mit.
BenQ Mobile sieht in diesem Bereich klare Vorteile gegenüber Wettbewerbern etwa aus Asien. Auch bei dieser Neuorientierung ist aber ein Personalabbau wohl nicht zu vermeiden. Wie viele Arbeitsplätze abgebaut werden ist aber noch nicht bekannt.
Oberstes Ziel sei die Fortführung des Handy-Geschäfts über 2006 hinaus, betonten BenQ Mobile und der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager. BenQ Mobile verfüge über technologische Kompetenzen, um hochwertige Produkte nach spezifischen Wünschen der Abnehmer zu formen. In diese Richtung seien bereits Gespräche mit Firmen und Investoren aufgenommen worden.
In der Mobilfunkbranche stößt dieses Konzept offenbar auf Interesse. Die Neuausrichtung bedeutet für die frühere Siemens-Tochter den Angaben zufolge eine Konzentration auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Design, Partner- und Qualitätsmanagement und kundenspezifische Logistik. Deshalb seien "strukturelle und personelle Anpassungen" erforderlich - vor allem in der Verwaltung und Fertigung sowie bei Marketing und Vertrieb. Details würden baldmöglichst mitgeteilt.
Oberstes Ziel sei die Fortführung des Handy-Geschäfts über 2006 hinaus, betonten BenQ Mobile und der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager. BenQ Mobile verfüge über technologische Kompetenzen, um hochwertige Produkte nach spezifischen Wünschen der Abnehmer zu formen. In diese Richtung seien bereits Gespräche mit Firmen und Investoren aufgenommen worden.
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