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Komponenten | 30 November 2006

Phoenix Contact auf dem Weg zum Global Player

Phoenix Contact wird in diesem Jahr voraussichtlich einen weltweit konsolidierten Umsatz von mehr als 900 Mio. Euro erreichen. Damit hat sich der Umsatz der Unternehmensgruppe in den letzten vier Jahren durch rein organisches Wachstum um rund 60 Prozent erhöht.
"Die Investitionen in den Ausbau der internationalen Marktpräsenz - in den letzten fünf Jahren haben wir 15 internationale Vertriebsgesellschaften gegründet - machen sich jetzt deutlich im Umsatzwachstum bemerkbar", so Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact. Auch 2006 werde das Wachstum, neben einer zweistelligen Entwicklung in Deutschland, wieder stark von den internationalen Märkten getragen. Aus etablierten Märkten wie USA und China erwartet er "signifikante Wachstumsbeiträge", zugleich aber auch immer stärker aus neuen aufstrebenden Märkten wie Indien und Russland.
Für Bent bedeutet Globalisierung dabei nicht nur eine rein vertriebliche Präsenz, sondern auch von Technologie- und Lösungskompetenz. "Nur so lässt sich schnell auf Marktverhältnisse reagieren. Und nur so entsteht eine lokale Identität", meint Bent.

Phoenix Contact baut sein internationales Produktionsnetzwerk derzeit in Indien und Brasilien aus. Mitte 2007 soll in Indien ein über 5000 qm großes Produktionsgebäude fertig gestellt sein, derzeit sind 200 Mitarbeiter in der Produktion in Indien tätig. In Brasilien wird in den nächsten Monaten durch den Bezug eines neuen Gebäudes eine Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazität um 2000 qm erfolgen.

Auch in Deutschland wird investiert. So wird am Stammsitz Blomberg derzeit ein 6000 qm großes Gebäude für die zentralen Messedienstleitungen der Gruppe fertig gestellt. "Am Elektronik-Standort Bad Pyrmont errichten wir gegenwärtig ein Bürogebäude von 15.000 qm, das als Innovation Center Electronics die Heimat der kompletten Geschäftsbereiche Interface und Automation sein wird", so Bent. Ab Oktober 2007 sollen rund 900 Mitarbeiter an diesem Standort arbeiten und am Produktionsstandort Lüdenscheid soll ab 2008 die Produktionsfläche um 12.000 qm erweitert werden.

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