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Komponenten | 13 Oktober 2006

Rückgang des Halbleitermarkts in Deutschland

Der Umsatz mit Halbleitern in Deutschland lag im September jahreszeitlich bedingt leicht über dem Vormonat. Er ist allerdings gegenüber dem selben Monat des Vorjahres um zehn Prozent gesunken, nach jeweils minus acht Prozent im August und minus fünf Prozent im Juli.
Das berichtet der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. Kumuliert über die ersten neun Monaten des Jahres blieb der Umsatz um fünf Prozent unter dem selben Zeitraum des Vorjahres.

Die Auftragseingänge haben sich im September gegenüber August leicht abgeschwächt.
Für das Gesamtjahr 2006 erwartet der ZVEI ein Minus des Halbleitermarktes. Das Wachstum bei Diskreten Halbleitern, Opto-Halbleitern und Sensoren schwächt sich ab, wird aber zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr über Null liegen. Der Einbruch bei Mikroprozessoren hält dagegen unvermindert an und hat hier bereits zu einem Rückgang von 20 Prozent geführt. Auch ohne Berücksichtigung der Mikroprozessoren ist kein Wachstum mehr zu verzeichnen. Die auf dem Weihnachtsgeschäft im vierten Quartal ruhenden Hoffnungen sind nach ZVEI-Angaben durch den möglichen Ausfall eines wichtigen Kunden im Kommunikationsbereich deutlich gedämpft worden.
Das Book-to-Bill-Ratio*), ein Indikator für den mittelfristigen Trendverlauf, hat sich im September wieder verschlechtert und liegt jetzt bei 1,00.



Die angegebenen Zahlen beziehen sich mit Ausnahme der kumulierten Werte auf Dreimonatsdurchschnittswerte. Bedingt durch eine Änderung in der Datenerhebung mit Beginn 1999 sind die angegebenen Wachstumswerte bis zu 3 Monate vorläufig, d.h. bis dahin sind Korrekturen zu erwarten.

Kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz, d.h. z.B. bei einem BK/BL-Ratio von 1,10 einen Auftragseingang von 1,10 Euro für jeweils 1,00 Euro Umsatz.

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