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© evertiq Elektronikproduktion | 07 Juli 2011

Nokia schließt letzten Laden in Japan

Der finnische Handy-Riese Nokia schließt Ende Juli den letzten seiner ehemals vier LĂ€den in Japan und zieht sich damit weiter aus jenem Markt zurĂŒck.
In den japansichen LÀden waren Highend-GerÀte der Marke Vertu verkauft worden, die bis zu 170.000 Euro kosteten. Vertu lies indessen verlauten, das Unternehmen wolle sich verstÀrkt auf das KerngeschÀft konzentrieren. Nokia-Produkte waren in Japan nie sonderlich populÀr. Vielmehr sind es GerÀte einheimischen Elektronikhersteller, wie etwa Sharp, oder Apples iPhone, die eine hohe Nachfrage aufweisen.

Ende Mai verwarf Nokia seine Erwartungen fĂŒr das zweite Quartal. Zudem wurden Spekulationen laut, nach denen eine Aufsplittung des Unternehmens möglich sei. In einem Reuters-Artikel behauptete die Investment Bank Nomura jĂŒngst, dass Nokia seinen Status als weltweit grĂ¶ĂŸter Smartphone-Hersteller an Samsung Electronics verliert (2Q/2011). Nomura prognostizierte gar, dass der finnische Elektronik-Riese noch hinter Apple auf den dritten Platz (3Q / 2011) zurĂŒckzufallen droht. So sei Nokia in 2012 lediglich gleich auf mit HTC.
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