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Elektronikproduktion | 02 Februar 2011

Dätwyler mit kräftigem Umsatzwachstum

Im Berichtsjahr 2010 haben sich die für Dätwyler relevanten Märkte weiter erholt. Die Dynamik der Erholung war je nach Branche und Weltregion unterschiedlich. Insgesamt aber hat die Nachfrage in allen vier Konzernbereichen angezogen.
Auf Gruppenebene steigerte Dätwyler den Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17.6% auf CHF 1'319.5 Mio. (Vorjahr CHF 1'122.2 Mio.). Dabei trug die seit Anfang 2010 erstmals konsolidierte Reichelt Elektronik CHF 149.4 Mio. oder 13.3% zum Umsatzwachstum bei. Der negative Wechselkurseinfluss durch die Konsolidierung in Schweizer Franken belief sich auf CHF 61.4 Mio. oder 5.5%. Bereinigt um diese beiden Faktoren ergab sich ein organisches Wachstum von 9.8%.

Im Konzernbereich Technische Komponenten erhöhte sich der Nettoumsatz um 32.3% auf CHF 650.5 Mio. (Vorjahr CHF 491.7 Mio.), primär getrieben durch die per Anfang 2010 akquirierte Reichelt Elektronik. Die Katalogdistribution für Industrieelektronik, Automation und Computerzubehör ist in einem günstigen Marktumfeld in Zentral-, Nord- und Osteuropa deutlich gewachsen. Der Fachhandel hat 2010 den Turnaround geschafft und konnte sich im nach wie vor anspruchsvollen Industrieumfeld gut behaupten.

Der Konzernbereich Pharmazeutische Verpackungen musste durch die Konsolidierung in Schweizer Franken eine leichte Abnahme des Nettoumsatzes um 0.8% auf CHF 277.4 Mio. (Vorjahr CHF 279.6 Mio.) hinnehmen. Bereinigt um den negativen Wechselkurseinfluss ergab sich ein organisches Umsatzwachstum von 7.0%. Insbesondere in den BRIC-Schwellenländern hat die Nachfrage deutlich zugenommen.

Im Konzernbereich Kabel stieg der Nettoumsatz um 10.0% auf CHF 243.6 Mio. (Vorjahr CHF 221.4 Mio.). Dabei trugen die Wechselkursveränderungen negativ, die Kupferpreiserhöhungen positiv zum Umsatzwachstum bei. Während die Nachfrage in Deutschland, Österreich, Benelux und vor allem in China deutlich zunahm, resultierte im Heimmarkt Schweiz nur ein leichtes Wachstum.

Der Konzernbereich Gummi profitierte von der dynamischen Erholung der Automobilindustrie. Der Nettoumsatz stieg um 13.4% auf CHF 151.4 Mio. (Vorjahr CHF 133.5 Mio.). Vor allem im zweiten Halbjahr hat der starke Franken das Exportgeschäft massiv beeinträchtigt.

Durch die erhöhte Kapazitätsauslastung bei gleichzeitig optimierter Kostenbasis vermochte die Dätwyler Gruppe 2010 die Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu steigern. Gegen Ende des Berichtsjahrs drückte die massive Frankenstärke in einigen Konzernbereichen empfindlich auf die Margen.

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