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Allgemein | 08 Juli 2010

Nokia: Russische Behörden sollen Prototyp zurückholen

Der russische Blogger Eldar Murtazin veröffentlichte im April 2010 einen Bericht über einen Prototyp des Nokia N8 und kritisiert diesen auf seiner Webseite Mobile-Review. Nokia hat russische Behörden gebeten den Prototypen und anderes Eigentum zurückzuholen.

Als Antwort auf die Beurteilung vom April schrieb der finnische Handyriese (einen Tag später) einen Artikel im Official Blog—One of Our Children is Missing (Eines unserer Kinder wird vermisst)—und baten um die Herausgabe des Smartphone. Nun hat das Unternehmen die russischen Behörden eingeschalten, um den Nokia N8-Prototyp und anderes Eigentum—nicht näher benannt—zurückzubekommen. "Das war nicht das erste Mal, dass ein Nokia Produkt schon vor dem offiziellen Erscheinungsdatum online gezeigt wurde. Dieser Blog protzt damit unser Eigentum erwerben zu können. Ja, wir müssen auch einen Blick auf uns selbst werfen und sind bereits dabei die Quelle zu suchen. Ehrlich gesagt, sind wir stolz auf das Vertrauen bei Nokia, doch jemand hat dieses Vertrauen missbraucht“, heißt es beim Unternehmen. Nokia erklärte, dass Eldar Murtazin nicht auf Anfragen reagiert hätte. Er wiederum schreibt in seinem persönlichen Blog, dass er um Klärung gebeten hätte und keine Antwort erhalten habe. Nun wurden die russischen Behörden eingeschaltet. Der finnische Mobilriese weißt jedoch darauf hin, dass diese Vorgehensweise nichts mit der Kritik des Bloggers zu tun habe. Eldar Murtazin bezeichnet sich selbst als Berater für internationale Handy-Unternehmen und damit sieht Nokia seine IP-Rechte gefährdet.
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