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Allgemein | 25 August 2006

Europäische Unternehmen wollen mehr für die Forschung ausgeben

Nach den Ergebnissen eine EU-Umfrage wollen die europäischen Unternehmen in den kommenden drei Jahren ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung um jährlich fünf Prozent steigern.
Die EU hatte 449 Unternehmen befragen lassen, die mit insgesamt rund 30 Mrd. Euro pro Jahr einen erheblichen Teil der privaten Forschungs- und Entwicklungsausgaben finanzieren. Der von den Firmen vorhergesagte Anstieg liegt deutlich höher als jene 0,7 Prozent, die bisher vom EU-«Investitionsanzeiger» anhand verschiedener Parameter als bevorstehender Zuwachs der Forschungsausgaben errechnet wurden.
Deutschland liegt in der Umfrage bei der Popularität für Forschungs- und Entwicklungsstandorte an der Spitze und deutlich vor Großbritannien und Frankreich. Die EU-Kommission bewertete diese Rangfolge als Bestätigung dafür, dass Unternehmen nach wie vor gerne Forschung und Entwicklung in ihren Heimatländern betrieben. Zu den wichtigen Faktoren gehören auch der Marktzugang und die Verfügbarkeit qualifizierter Wissenschaftler. Die Arbeitskosten beeinflussten die Entscheidung kaum. Außerhalb der EU sind die USA der mit Abstand attraktivste Standort, gefolgt von China und Indien.

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