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Allgemein | 22 Januar 2010

ZVEI: Export erholt sich zusehends

Einen deutlichen Impuls fĂŒr die wirtschaftliche Erholung erhĂ€lt die deutsche Elektroindustrie aus dem Export.
Die Ausfuhren lagen im November 2009 nur noch fĂŒnf Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert, nach je zweistelligen RĂŒckgĂ€ngen in den zwölf Monaten zuvor. Zwischen Januar und November sind sie um 19 Prozent gegenĂŒber Vorjahr gesunken. SchĂ€tzungen des ZVEI zufolge dĂŒrften die Exporte im gesamten Jahr 2009 auf ein Volumen von 120 Mrd. Euro zurĂŒckgegangen sein – nach 145 Mrd. Euro im Jahr 2008. „FĂŒr 2010 rechnen wir mit einer Erholung in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von etwa fĂŒnf Prozent“, erlĂ€uterte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Einfuhr Die Einfuhr elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse unterschritt ihr Vorjahresniveau im November um sieben und zwischen Januar und November um 15 Prozent. FĂŒr das Gesamtjahr 2009 zeichnet sich ein RĂŒckgang der Einfuhren auf 105 Mrd. Euro ab. 2008 lag das Importvolumen bei 122 Mrd. Euro. Exportmotor Indien Mit einem Plus von 19 Prozent gegenĂŒber Vorjahr haben im November 2009 die Elektroausfuhren nach Indien am krĂ€ftigsten zugelegt. Auch auf den MĂ€rkten in China und SĂŒdostasien konnte mit plus sechs bzw. plus fĂŒnf Prozent wieder spĂŒrbar mehr abgesetzt werden als noch vor einem Jahr. Zwar gab es bei den wichtigsten ĂŒbrigen LĂ€ndern und Regionen auch im November weiter ExportrĂŒckgĂ€nge, allerdings fielen diese deutlich geringer aus als im Durchschnitt der ersten elf Monate 2009. „Freilich ist die Ausfuhrentwicklung im November auch Basiseffekten geschuldet, denn im November 2008 sind die Elektroexporte erstmalig zweistellig gefallen", so Gontermann. „Der KonjunkturrĂŒckgang drĂŒckt weiterhin auf die Preise, wenn auch leicht abgeschwĂ€cht.“
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