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Leiterplatten | 21 Oktober 2009

AT&S: 1H-Umsatz geht um €62,9 Millionen zurück

Der österreichische Leiterplatten-Hersteller AT&S meldet für das 1H/2009 einen Umsatzeinbruch von €62,9 Millionen. Erfreulich ist aus Sicht des Unternehmens sicherlich, dass die Ergebnisse des 2Q/2009 einen klaren Aufwärtstrend zeigen.

Der Umsatz stieg von €25,5 Mio. im Juli auf €27,7 Mio. im August und schließlich €34,8 Mio. im September. Der Quartalsumsatz legte im Vergleich zum 1. Quartal um 6 % zu. Im September waren alle Werke voll ausgelastet. Die Restrukturierung und Neuausrichtung des Standorts Leoben-Hinterberg wurde erfolgreich abgeschlossen. Das auf die Bedürfnisse der europäischen Kunden ausgerichtete Geschäft konnte im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden, obwohl sich die Gesamtproduktion am europäischen Leiterplattenmarkt im Jahr 2009 gemäß Analysen mehr als halbieren wird. Durch die Restrukturierung und ein AT&S weites Kostensenkungsprogramm wurde die Kostenbasis deutlich verringert. Trotz eines um €4,8 Mio. höheren Umsatzes im 2. Quartal sanken die Herstellungskosten im Vergleich zum 1. Quartal um €8,0 Mio. Das Eigenkapital sank im letzten Quartal - insbesondere bedingt durch die Auszahlung einer Dividende und durch Währungseffekte - um €11 Mio. und betrug per 30. September 2009 €173,5 Mio. Die Nettoverschuldung konnte seit Beginn des Geschäftsjahres um €8,8 Mio. reduziert werden. Aufgrund des gesunkenen Eigenkapitals stieg aber der Verschuldungsgrad auf 95%. Ein Ausgleich der Verluste des 1. Quartals im Laufe des Geschäftsjahres 2009/10 hält das Unternehmen aus heutiger Sicht für möglich.
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