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Leiterplatten | 15 Oktober 2009

Leiterplattenmarkt erholt sich auf niedrigem Niveau

Gute Nachricht vom Leiterplattenmarkt: Der Umsatz der Leiterplattenhersteller stieg im Juli zum dritten Mal in Folge und lag um 7,2% ├╝ber dem des Vormonats, berichtet der VdL und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems.
Es ist der h├Âchste Umsatz seit dem November vergangenen Jahres, er erreicht jedoch nur zwei Drittel des Vorjahresniveaus. Der Auftragseingang im Juli dieses Jahres war ├╝berraschend gut und lag um 122% ├╝ber dem des sehr schwachen Vormonats und immer noch um 2,5% h├Âher als im Juli des Vorjahres. Bei der Betrachtung der ersten sieben Monate des Jahres wurde allerdings nur etwas ├╝ber die H├Ąlfte des gleichen Vorjahreszeitraums erreicht. Das Book-to-Bill Ratio erreicht einen Wert von 1,25, seit acht Monaten liegt dieser Indikator zum ersten Mal wieder ├╝ber eins. Die Zahl der Mitarbeiter fiel im Juli um 3,3%. Trotz Kurzarbeit ist dies der niedrigste Stand f├╝r den Monat Juli in den vergangenen zehn Jahren. In den zur├╝ckliegenden 12 Monaten gingen damit insgesamt ├╝ber 2.000 Arbeitspl├Ątze verloren. Dieser Trend d├╝rfte anhalten, da bereits Betriebsschlie├čungen angek├╝ndigt wurden. Zugleich spitzt sich f├╝r die Elektronikindustrie die Versorgungslage zu, denn im oberen Mengensegment gibt es in Europa nur noch wenig Firmen. Damit steigt die Abh├Ąngigkeit von asiatischen Lieferanten, die aber meist nicht bereit sind, den An- und Auslauf von Produkten zu bedienen.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2