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Elektronikproduktion | 21 August 2009

EADS entwickelt Elektronik für Bundeswehr

Wie das Unternehmen mitteilt, hat Defence Electronics, ein integrierter Geschäftsbereich von DS, vom IT-Amt der Bundeswehr einen Auftrag in zweistelliger Millionenhöhe erhalten, um das Breitbandmodul einer neuen Generation von Funkgeräten zu entwickeln.

Der Auftrag ist Teil der Entwicklung eines Software-definierten Funksystems (Streitkräfte-gemeinsame verbundfähige Funkgerätesausstattung, SVFuA), das im nächsten Jahrzehnt die mobile Sprach- und Datenkommunikation der Bundeswehr verbessern soll. „Eine sichere Mobilkommunikation ist essentiell für den Schutz unserer Soldaten, vor allem in Auslandseinsätzen“, erklärt Bernd Wenzler, CEO von Defence Electronics. „Mit unserer Erfahrung in der Höchstfrequenztechnik und mit dem Einsatz neuer Technologien wie GalliumNitrid sind wir in der Lage, eine hervorragende Lösung für den komplexesten Bestandteil des neuen Funksystems anzubieten". Wegen der großen Frequenz-Bandbreite stellt das Breitbandmodul eines der herausforderndsten Elemente des neuen Funksystems dar. Die Breitbandigkeit ermöglicht die Übertragung großer Datenmengen über große Reichweiten bei größtmöglicher Sicherheit vor Störversuchen. Defence Electronics liefert bereits ähnliche Hochfrequenzkomponenten für das Datenlinkprogramm der NATO, MIDS (= Multifunctional Information Distribution System) und hat an seinen Standorten in München, Ulm und Friedrichshafen spezialisierte Entwicklungs- und Produktionsanlagen aufgebaut.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-2