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Elektronikproduktion | 13 August 2009

EU bestätigt Fördermillionen für Arnstadter Solarzellenfabrik

Investitionszuschüsse von rund 55 Millionen Euro für den Bau neuer Fabriken des Erfurter Solarzellen-Herstellers ersol frei gemacht. 1100 neue Arbeitsplätze geplant.

Die EU habe die vom Bund und dem Land Thüringen zugesagte Förderung für das Großprojekt in Arnstadt genehmigt, teilte die zum Bosch-Konzern (Stuttgart) gehörende ersol Solar Energy AG am Mittwoch in Erfurt mit. Das Unternehmen will bis 2012 mit Investitionen von 530 Millionen Euro in Arnstadt Fabriken für die Produktion von Solarzellen und -modulen, Forschungskapazitäten und 1.100 neue Arbeitsplätze schaffen. Trotz der derzeitigen Auslastungsprobleme mit Kurzarbeit würde an dem Investitionsvorhaben "nicht gerüttelt", sagte Unternehmenssprecherin Janina Broscheit. Bei der staatlichen Förderung gehe es um gut zehn Prozent des Investitionsvolumens. Die Zuschüsse seien ein "fester Bestandteil der Investitionsplanung", teilte ersol mit. Für eines der Werke in Arnstadt war im Mai Richtfest. Nach bisherigen Planungen soll der Produktionsstart Anfang nächsten Jahres sein. Die Finanzierung des Großprojekts erfolgt über Konzerndarlehen von Bosch sowie ersol- Mittel.
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