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Messtechnik | 11 August 2009

Krankheits-Diagnosen via Handy-Add-On "Cellscope"

Neues Handy-Gadget erlaubt √Ąrzten die Diagnose von Malaria oder Tuberkulose √ľber Kontinente hinweg
Fluoreszenzmikroskop Wie Siemens berichtet, arbeiten Wissenschaftler an der University of California in Berkeley an einem neuen Smartphone-Extra: Dabei handelt es sich um ein so genanntes Fluoreszenzmikroskop, das sich direkt an Handys anschlie√üen l√§sst. Die Idee: Krankheiten wie Tuberkulose oder Malaria sollen auch in solchen Regionen der Erde nachgewiesen und √ľberwacht werden k√∂nnen, in denen es derzeit an einem gut ausgebauten Gesundheitssystem mangelt. Cellscope analysiert Proben Das Ger√§t soll Blut- und Speichelproben direkt analysieren k√∂nnen. Der Prototyp besteht aus einer r√∂hrenartigen Erweiterung, die mit Hilfe eines modifizierten G√ľrtelclips an ein Handy angeschlossen wird. Das Ger√§t arbeitet √§hnlich wie ein traditionelles Mikroskop mit Hilfe einer Anzahl von Linsen, die die Proben auf einer Platte vergr√∂√üern. Um beispielsweise Tuberkulose zu erkennen, wird eine Speichelprobe mit einem kosteng√ľnstigen Farbstoff namens Auramin versetzt. Dann wird die Probe von einer Lichtquelle, einer blauen LED, bestrahlt, die eine bestimmte Wellenl√§nge abgibt. Die Probe fluoresziert gr√ľn, wenn sich TB-Bakterien auffinden lassen. Eine automatisierte Software kann dann die Anzahl der gr√ľn erleuchteten Bakterien z√§hlen, um eine Echtzeitdiagnose zu erm√∂glichen. Falls gew√ľnscht, kann das Bild aber auch per Handynetz an eine entfernte Analysestation weitergeleitet werden, wo √Ąrzte vor Ort sind und eine Diagnose stellen.
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