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Elektronikproduktion | 30 Juli 2009

Jenoptik stellt Geschäft mit Mittelformatkameras ein

Aufgrund der Insolvenz des Lieferanten Franke & Heidecke sowie des signifikant beeintr√§chtigten Gesch√§ftspotenzials im Bereich Mittelformatkameras (High-End) hat der Konzern entschieden, sich aus diesem nachhaltig negativen Gesch√§ft zur√ľckzuziehen sowie die damit verbundene Standort- und Portfoliobereinigung im In- und Ausland vorzunehmen.
Bestehende Lieferverpflichtungen wurden im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Kunden beendet. Mit dieser Maßnahme fokussiert sich Jenoptik weiter auf die Kerngeschäftsbereiche, das Ergebnis des 2. Quartals wird hierdurch jedoch kurzfristig beeinflusst.

Die daraus resultierenden Sondereinfl√ľsse, die infolge von Wertberichtigungen gr√∂√ütenteils nicht liquidit√§tswirksam sind, belaufen sich auf insgesamt 7,9 Mio Euro und wurden vollst√§ndig im Konzern-EBIT des 2. Quartals 2009 verarbeitet. Das Betriebsergebnis vor diesem Sondereffekt wird im 1. Halbjahr 2009 mit etwa 3 Mio Euro positiv ausfallen (31.03.2009: 0,4 Mio Euro). Darin enthalten sind rund 1,0 Mio Euro laufende Verluste aus diesem Gesch√§ftsfeld, die in Zukunft entfallen werden.

Digital-Imaging-Aktivit√§ten der Jenoptik werden uneingeschr√§nkt fortgef√ľhrt. Das Thema der digitalen Bildverarbeitung ist und bleibt eine Kernkompetenz der Jenoptik f√ľr die Bereiche Medizintechnik, Life Science und Verkehrssicherheitstechnik bis hin zur milit√§rischen Aufkl√§rung. Diese Kernkompetenz wird Jenoptik beibehalten und ausbauen.

Konzern-Betriebsergebnis vor Sondereinfl√ľssen soll 2009 positiv ausfallen. Jenoptik erwartet aufgrund des weiterhin stabilen Beitrages der Sparte Verteidigung & Zivile Systeme sowie der Pr√§senz in verschiedenen M√§rkten im Gesamtjahr 2009 ein positives Konzern-Betriebsergebnis vor Sondereinfl√ľssen.
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