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Distribution | 29 Juni 2009

Actebis-Gruppe trotzt der Krise mit positivem ersten Quartal

EBITDA stieg in Q1 auf 13,8 Mio. Euro - Verbesserung der Gewinnmarge bei leicht rückläufigem Umsatz - Fokussierung auf kleine und mittelständische Kunden

Soest – Die Actebis-Gruppe hat das erste Quartal 2009 mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 13,8 Millionen Euro (Q1/2008: 11,9 Mio.) abgeschlossen. Der Gewinn nach Steuern betrug im ersten Quartal 4,0 Millionen Euro (Q1/2008: 0,8 Mio. Euro). Diese deutliche Verbesserung gelang, obwohl der konsolidierte Umsatz mit 864 Millionen Euro um rund 4 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Entwicklung gegen allgemeinen Trend Damit wurde die operative Marge bezogen auf das EBITDA im Berichtszeitraum von 1,3% auf 1,6% verbessert. Angesichts der Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden sinkenden Nachfrage nach Produkten der Computer-, Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik, konnte sich der Soester Großhandelskonzern in diesem Markt sehr gut behaupten. IDC, ein führendes Marktforschungsinstitut der Branche, verzeichnete für Notebooks, PCs und Server im ersten Quartal ein negatives Wachstum von -16% in Westeuropa. Dagegen haben die Actebis-Gesellschaften in den Niederlanden und Frankreich, sowie Dänemark, Norwegen und Schweden, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar ein Wachstum verbucht und konnten somit Marktanteile hinzugewinnen. Breite Kundenbasis „Wir haben in den letzten Jahren massiv in das Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmenskunden (KMU) investiert“, begründet Klaus Hellmich, Vorstandsvorsitzender der Actebis-Gruppe, den positiven Verlauf des ersten Quartals und führt aus: „Diese langfristige Strategie bewährt sich nun. Wir sind breit aufgestellt und nicht abhängig von wenigen Großkunden.“ Actebis hat in den letzten Jahren sowohl die Kundenbreite konsequent ausgebaut, als auch massiv in das E-Business im KMUSegment investiert. Das Unternehmen konnte seine Marktanteile bei allen wichtigen Herstellern ausbauen. Klaus Hellmich räumt jedoch ein: „Auch wir spüren die Wirtschaftskrise und einen Nachfragerückgang, insbesondere bei Großprojekten“.
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