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Allgemein | 13 Juli 2006

ifo Institut untersucht Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in den neuen EU-Mitgliedsländern

In den neuen EU-Mitgliedsstaaten konnten die Unternehmen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik in den vergangenen Jahren trotz eines Anstiegs der Arbeitsproduktivität ihre Preiswettbewerbsfähigkeit nicht verbessern, da die Löhne in vergleichbarer Weise gestiegen sind.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ifo Instituts, die im Auftrag der Europ√§ischen Kommission die Wettbewerbssituation der Engineering Industrien - Maschinenbau und Elektrotechnik - der neuen EU-Mitgliedsstaaten untersucht hat. Die Lohnst√ľckkosten sind in j√ľngster Zeit sogar tendenziell gestiegen, da trotz nachlassendem Anstieg der Produktivit√§t die L√∂hne unvermindert weiter wuchsen. Diese Entwicklung ist aufgrund des wesentlich niedrigeren Lohnniveaus im Wettbewerb mit Produktionsstandorten in Westeuropa kein Nachteil. Doch im Wettbewerb mit den aufstrebenden Industrienationen in Asien ergeben sich aus Sicht der ifo-Forscher Risiken, die zu einem Verlust an Arbeitspl√§tzen f√ľhren k√∂nnen.
"In j√ľngster Zeit stellen wir eine Verlagerung der Produktion von Erzeugnissen der Engineering Industrien aus den neuen Mitgliedsstaaten heraus fest", erkl√§rt G√ľnther Vieweg, Maschinenbauexperte des ifo Instituts, und weist auf die Notwendigkeit einer Erh√∂hung der Funktionsf√§higkeit der Arbeitsm√§rkte hin. Nur so k√∂nne ein weiterer Verlust der Arbeitspl√§tze verhindert werden und die hohe internationale Konkurrenzf√§higkeit des Sektors erhalten bleiben.
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