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Allgemein | 11 Juli 2006

Automobilwirtschaft erwartet in 2006 einen Produktions- und Exportrekord

Die deutsche Automobilindustrie rechnet im Gesamtjahr 2006 mit einem neuen Export- und Produktionsrekord. Bei den Neuzulassungen in Deutschland erwartet der VDA - nach 3,34 Mio. Pkw im Vorjahr - f√ľr das Gesamtjahr ein Volumen in der Gr√∂√üenordnung von 3,4 Mio. Pkw. Im ersten Halbjahr wurden knapp 1,74 Mio. Pkw neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,4 Prozent.
"Der nochmalige Exportschub bei Pkw stellt die eigentliche erfreuliche √úberraschung des ersten Halbjahres 2006 dar und ist die beste Visitenkarte f√ľr unsere erfolgreiche Modellpolitik", betonte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Pr√§sident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der Halbjahres-Pressekonferenz des VDA in Frankfurt. Hohe Zuw√§chse in den USA, in Asien - insbesondere in China - sowie in den neuen EU-L√§ndern zeigen, dass der Export inzwischen "unser Paradest√ľck" geworden ist. "Wir gehen davon aus, dass wir mit √ľber 3,8 Mio. Pkw im Gesamtjahr 2006 erneut einen historischen Exportrekord erzielen werden", so Prof. Gottschalk. Im ersten Halbjahr wurden mit gut 2 Mio. Pkw 4 Prozent mehr exportiert.
Das 1. Halbjahr brachte aber auch durchaus "vorzeigbare Ergebnisse": "Unsere Modelle kommen gut an; es gibt kaum ein Segment, in dem wir nicht die Marktf√ľhrerschaft haben; das Premium-Segment konnte verteidigt, das Einstiegssegment erobert werden. Der Inlandsmarktanteil der deutschen Marken liegt stabil bei 69 Prozent. Wir gewinnen Marktanteile auf wichtigen M√§rkten und haben die Franzosen und Japaner auf Distanz gehalten. Der Umsatz ist kr√§ftig um 8 Prozent (bis April) gestiegen. Wir haben bei Patenten und Forschung und Entwicklung gepunktet. Wir haben am Standort Deutschland mit neuen Investitionen und Produktentscheidungen Zeichen gesetzt."
Das Nutzfahrzeuggesch√§ft brummt. Im 1. Halbjahr stiegen die Neuzulassungen von Lkw √ľber 6 t um 18 Prozent, der Transporterabsatz um 14 Prozent. Die Produktion von Lkw bis 6 t legte um 7 Prozent zu, die Herstellung von schweren Lkw erreichte nur aufgrund der voll ausgereizten Kapazit√§ten nicht ganz das hohe Vorjahresniveau (minus 3 Prozent).
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