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Leiterplatten | 20 Januar 2009

Schweizer Electronic trotzt Wirtschaftskrise

Die Schweizer Electronic hat in 2008 mit rund 83 Mio.€ 5% mehr als im Vorjahr umgesetzt. Dabei bremste die globale Wirtschaftskrise im 4. Quartal das bis zu diesem Zeitpunkt erreichte Wachstum von rund 15%.
Insbesondere die Kunden in der Automobilelektronik reduzierten ihre Aufträge deutlich. Demgegenüber konnte die Schweizer Electronic auch in 2008 die Umsätze mit Kunden in der Industrieelektronik mehr als verdoppeln.

Das operative Ergebnis vor restrukturierungsbedingten Sondereffekten liegt wie geplant über dem des Vorjahres; dazu hat neben dem Umsatzwachstum auch die deutlich verbesserte Produktivität beigetragen. So wurden die deutschen Produktionskapazitäten früher als geplant an einem Standort konsolidiert. Außerdem wurde zusätzlich zum Abbau von Leiharbeitern der Mitarbeiterstamm um 5% reduziert. Zum Jahresende 2008 beschäftigte Schweizer Electronic insgesamt 706 Mitarbeiter; in dieser Zahl sind 42 Auszubildende enthalten.

Die Schweizer Electronic AG wird auch im Jahr 2009 ihre Strategie zur Erweiterung der Angebotspalette fortsetzen und gleichzeitig mit angemessener Flexibilität auf die Auswirkungen der globalen Wirtschaftkrise reagieren. Dies bedeutet unter anderem: Der Schweizer Electronic ist es trotz des krisengeprägten Orderverhaltens insbesondere der Automobilkunden im 4. Quartal 2008 gelungen, den Auftragsbestand zum 31.12.2008 um 7% gegenüber dem gleichen Vorjahreswert auf mehr als 47 Mio. € zu steigern.

Die Maßnahmen zur Verbreiterung der Angebotspalette werden weiter umgesetzt. Schweizer Electronic beantwortet den Kundenbedarf nach Prototypen und Kleinserien seit dem letztem Jahr in Kooperation mit der Contag GmbH, Berlin. Des Weiteren gehen unsere Verhandlungen mit starken Partnern für den Bezug aus Niedrigkostenländern weiter planmäßig voran und gestalten sich Erfolg versprechend.

Da das Jahr 2009 marktseitig auch für die Schweizer Electronic unsicher ist, werden weitere Kostenanpassungen an die zu erwartende Auslastung, die aus heutiger Sicht unter der des Vorjahres liegen wird, umgesetzt. Neben konsequenter Ausgabendisziplin erfordert dies auch einen weiteren Personalabbau, dessen Umfang und Schrittfolge von der tatsächlichen konjunkturellen Entwicklung abhängig sind.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sieht sich die Schweizer Electronic strategisch gut aufgestellt: zusätzlich zur Automobilelektronik werden starke Kunden in der Industrieelektronik, wozu auch die Photovoltaik zählt, bedient. Diese bestätigen, dass das Segment Industrieelektronik/Photovoltaik weniger stark von den wirtschaftlichen Verwerfungen betroffen ist und daher auch in 2009 zur weiteren Unternehmensentwicklung beitragen wird.

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