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Leiterplatten | 19 Januar 2009

KSG Leiterplatten weiter auf Expansionskurs

Das Unternehmen hat mit dem Projekt “Fabrik 6000” ein ehrgeiziges Expansionsprojekt gestartet. Bis 2014 soll die Produktionskapazität verdoppelt werden. evertiq sprach mit Achim Suess, Leiter Vertrieb/Marketing über die Zukunftspläne des Unternehmens.


Leiterplatten aus Gornsdorf gab es auch schon zu DDR-Zeiten. Wie hat das Unternehmen Anfang der 90er Jahre den Übergang geschafft?
Zu DDR-Zeiten war KSG der größte und technisch führende Leiterplattenhersteller im Ostblock. Nach 4 Jahren Verwaltung durch die Treuhand wurde die KSG reprivatisiert. Seit diesem Zeitpunkt ist der Umsatz um ca. 600% gestiegen.

Wir hat sich 2008 für das Unternehmen dargestellt? Waren Auswirkungen der Automobil-Krise zu spüren?
2008 war ein erneutes Rekordjahr. Trotz eines schwächeren 4. Quartals konnte der Umsatz um 6% gesteigert werden. Die Auswirkungen der Automobilindustrie haben wir erst im 4. Quartal gespürt.

Wenn ja, in wie weit hatten diese Einfluss auf den Umsatz des Unternehmens?
Das Automotivsegment ist mit weniger als 20% bei uns nicht dominant. Da wir größtenteils Nischen und Sonderanwendungen bedienen, haben die Auswirkungen des Marktes wenig Einfluss. Wir haben auch in diesem Segment weitere Marktanteile gewinnen können.

Wie sieht es mit den Aufträgen 2009 aus?
Wir planen für 2009 zum heutigen Zeitpunkt kein Umsatzwachstum. Wir gehen davon aus, auch 2009 weitere Marktanteile zu gewinnen.

Im Oktober letzten Jahres haben Sie das Projekt "Fabrik 6000" gestartet. Was verbirgt sich dahinter?
Das Projekt "Fabrik 6000" wurde bereits 2007 gestartet. und wird aus heutiger Sicht bis 2014 gehen. In diesem Zeitraum wollen wir die Fertigungskapazität verdoppeln. Wir wollen jährlich ca. 15% mehr Kapazität an den Markt bringen.

Sind für 2009 Investitionen geplant?
Gemäß unserem Projekt "Fabrik 6000" sind auch für 2009 Investitionen geplant.

Soll die Mitarbeiterzahl in Gornsdorf erhöht werden?
Wir haben die Anzahl unserer Mitarbeiter in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht. Für 2009 gehen wir auf Grund der ungünstigen Wirtschaftsprognosen davon aus, dass kein oder nur ein sehr geringes Mitarbeiterwachstum stattfinden wird.

Welche Marktsegmente sind für KSG am wichtigsten?
An erster Stelle steht bei uns die Industrieelektronik mit unterschiedlichen Anwendungen.

In welchen Ländern befinden sich Ihre Hauptkunden?
99% unserer Umsätze realisieren wir in Europa, wobei Deutschland natürlich unser größter Markt ist. Wir beliefern Kunden in 20 Ländern auf 3 Kontinenten.

Planen Sie einen Ausbau Ihrer Aktivitäten in andere Bereiche, in andere Länder?
Wir bauen zurzeit unsere Aktivitäten im Export aus und intensivieren gleichzeitig unsere Kontakte im Inland.

Wo liegen die Stärken der KSG?
Wir bieten ein komplettes Sortiment am Markt an, d.h. Doppelseitige Leiterplatten, Multilayer, HDI, Starrflex, Semiflex, Dickkupfer, Iceberg, Alucore und IMS. Darüber hinaus schafft unsere F&E-Abteilung neue Lösung für zahlreiche Kundenprojekte.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Leiterplatten-Branche in 2009?
Wir gehen heute von einer Konsolidierung der Branche in 2009 aus. Diese hat bei vielen Leiterplatten-Produzenten bereits 2008 begonnen. Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr die Produktionskapazitäten in Europa, Amerika und vor allem in Asien abgebaut werden.

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