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Elektronikproduktion | 04 Juli 2006

Nur wenige OEMs sind mit ihren Fertigungsdienstleistern zufrieden

Nach einer von Technology Forecsters Inc durchgef√ľhrten Studie entsprechen die Leistungen der Fertigungsdienstleister nur selten den Erwartungen der OEMs.
Die OEM-Unternehmen wollen durch die Beauftragung von Fertigungsdienstleistern hauptsächlich Kosten sparen. Laut der Studie wird dies aber nur in wenigen Fällen auch erreicht.

Die OEM-Unternehmen sind einhellig der Meinung, dass um die notwendigen Kostenreduzierungen zu erreichen, in einem sehr fr√ľhen Stadium des Entwicklungsprozesses mit der Zusammenarbeit begonnen und diese auch √ľber die weitere Produktentwicklung fortgesetzt werden muss. Eine gute Herstellbarkeit ist dabei entscheidend f√ľr eine erfolgreiche Fertigung mit hoher Qualit√§t.

"F√ľr diese Studie wurden viele Prim√§rdaten zusammengetragen und es haben sich einige √ľberraschende Ergebnisse ergeben. Zum Beispiel sagten 64 % der interviewten OEMs, dass die Kommunikation mit ihren Fertigungsanbietern haupts√§chlich √ľber Telefon, Fax und E-Mail l√§uft, weniger dagegen √ľber ERP-Systeme", erkl√§rt Matt Chanoff, Senior Economist bei TFI und Hauptautor des EMS/ODM Report Card and Buyers' Guide. "Obwohl beinahe alle Unternehmen auf beiden Seiten der Lieferkette √ľber eigene ERP-Systeme verf√ľgen, sind die meisten von ihnen nicht miteinander verbunden und viele der Befragten √§u√üerten ihre Frustration."

Die gr√∂√üeren Fertigungsdienstleister, mit einem Umsatz von 5 bis 10 Milliarden Dollar, erf√ľllen die Anforderungen der OEM-Unternehmen noch am besten. Die mittelgro√üen Unternehmen, im Bereich von 1 bis 5 Milliarden Dollar, entsprechen dagegen am wenigsten den Erwartungen.
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