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RoHS | 16 Juni 2006

WEEE-Recyclingkosten sind laut einer Studie geringer als befürchtet

Kosten fĂŒr das Recycling von Alt-Elektronik, die durch die RĂŒckname beim Kauf von neuen Anlagen anfallen, sind laut Hewlett Packard viel niedriger als ursprĂŒnglich befĂŒrchtet.
In England wird derzeit heiß debattiert, ob die Regierung einen festen Preisaufschlag fĂŒr Produkte festlegen soll, um die Kosten fĂŒr das Recycling abzudecken. Der Computerhersteller legte nun die Kosten in den LĂ€ndern Europas, in denen die WEEE-Direktive bereits umgesetzt wurde, offen.

Nach Hewlett Packard können die Kosten fĂŒr das Recycling eines Laptops mit nur sieben Cent (Euro) angesetzt werden.
Nach der WEEE-Direktive sind die Hersteller fĂŒr das Recycling von Alt-Elektronik verantwortlich, können die Kosten auch fĂŒr das Recycling von GerĂ€ten, die vor dem Inkrafttreten der Direktive auf den Markt gebracht wurden, aber auf die Verkaufspreise von NeugerĂ€ten aufschlagen.

Nach der Studie von Hewlett Packard liegen die Kosten fĂŒr Laptops bei nur sieben Euro-Cents und fĂŒr Fachbildschirme bei 30 Euro-Cents.

Die Kosten wurden auf der Basis der Recyclingkosten pro Kilogramm ermittelt und auf die jeweiligen Produkte dann umgerechnet. Die Studie ergab zudem, dass bei einem Wettbewerb auf dem Recyclingmarkt die Kosten niedriger sind, als wenn nur ein Anbieter am Markt vorhanden ist.Dies ist beispielsweise in Österreich, Deutschland und Spanien der Fall, wwo das Recycling eines Laptops zwischen 7 Euro-Cent in Deutschland und 39 Euro-Cent in Österreich kostet.

In LĂ€ndern wie Belgien, Schweiz und Irland gibt es derzeit keinen Wettbewerb und damit deutlich höhere Kosten. In der Schweiz liegen die Kosten fĂŒr das Recycling eines Laptops derzeit bei etwa 6 Euro.
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