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Leiterplatten | 02 Juli 2008

Schwarzoxidation erlebt Renaissance in der Leiterplatten-Herstellung

Vor einigen Jahren wurde behauptet, dass die Leiterplatten-Industrie keine Revolutionen mehr hervorbringt, sondern eher einer Evolution gleicht. Der Versuch neue Verfahren in den Markt einzuführen hat oftmals dazu geführt, dass das „Altbewährte“ wieder zur Anwendung kommt.

In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass der chemische Schwarzoxid-Prozess als Haftschichtvermittler bei der Multilayer-Produktion wieder auf dem Vormarsch ist. Die in letzter Zeit häufig zur Anwendung gekommenen alternativen Methoden sind nicht für alle Anforderungen und in allen Bereichen so zuverlässig wie der klassische Black Oxide Prozess. Aus gutem Grund erlebt dieser Prozess daher wegen seiner Zuverlässigkeit und Qualitätsmerkmale bei den optischen Prüfungen aktuell ein sensationelles Comeback. Dabei wurden die Anlagen, die HMS Höllmüller für den Schwarzoxid-Prozess anbietet, kontinuierlich weiter entwickelt und in der HMS ComTech Produktlinie weitestgehend standardisiert. Herzstück des Verfahrens ist das Titan-Modul, welches höhere Temperaturen bei der Fertigung der Leiterplatten erlaubt. Das Ergebnis ist, in Kombination mit dem besonderen HMS Flutungskonzept, eine höhere Haftfähigkeit bei gleichzeitig homogenster Oberfläche. Entscheidend für eine einwandfreie Fertigung ist jedoch die Gesamtheit des Anlagenkonzeptes, wofür HMS mit seinem „Total System Concept“ wegweisend ist. Dadurch erzielen unsere Kunden mit den HMS Black Oxide Anlagen nicht nur saubere, kratzfeste Oberflächen; auch der „Pink-Ring-Effekt“ wird stark reduziert. Dies bedeutet für den Hersteller deutlich weniger Ausschuss, bei gleichzeitig verbesserter Weiterverarbeitung der fertigen Produkte.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2