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Elektronikproduktion | 26 März 2008

Deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik wächst auch 2008

Nach Ansicht des Branchenverbandes SPECTARIS sollen nach einem sehr erfolgreichen Vorjahr die deutschen Hersteller von Analysen-, Bio- und Labortechnik (ABL) ihren Umsatz auch in 2008 erneut steigern können.

Die 330 deutschen Hersteller dieser Branche erwarten auch für das laufende Jahr steigende Umsätze. Im Inland wird ein Umsatzplus von 5 % und damit ein Wert von fast 2,8 Milliarden Euro erwartet. Beim Auslandsumsatz liegt die Prognose bei 3,4 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von rund 8 % entsprechen würde. Der Gesamtumsatz läge damit bei einem Wert von rund 6,2 Milliarden Euro um 6,5 % über dem Vorjahresergebnis. Entsprechend positiv sind daher auch die Erwartungen der überwiegend kleinen und mittelständischen Betriebe an die Beschäftigungsentwicklung. Hier wird von einem Zuwachs von rund 5 % auf damit über 35.000 Mitarbeiter ausgegangen. Wichtigste Abnehmerbranchen im Inland bleiben dabei die Industrie, die öffentliche Hand und der Pharma- und Chemiesektor, auf die über 90 % des Direktgeschäftes entfallen. Diese Angaben machte SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens auf der Hauptpressekonferenz der Messe München im Vorfeld der Analytica 2008, die vom 1. bis 4. April in München stattfindet. Im Jahr 2007 lag der Gesamtumsatz der Branche mit mehr als 5,7 Milliarden Euro um 8,2 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Getragen wurde das sehr positive Ergebnis dabei insbesondere von Zuwächsen im Auslandsgeschäft. So konnten die 330 deutschen Hersteller von Analysen-, Bio- und Labortechnik (2006: 327) im vergangenen Jahr ihren Auslandsumsatz um 11,4 % auf 3,1 Milliarden Euro steigern. Der Inlandsumsatz konnte ebenfalls zulegen und wies mit einem Wert von 2,6 Milliarden Euro ein Plus von 4,6 % aus. Die Exportquote erreichte mit 54 % einen neuen Höchststand. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag die Exportquote noch bei 48 %. Die positive Geschäftsentwicklung 2007 machte sich auch bei der Anzahl der Beschäftigten bemerkbar, die mit rund 33.600 Mitarbeitern ebenfalls deutlich über dem Ergebnis des Jahres 2006 lag (+ 4,2 %).
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