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Fertigungsanlagen | 21 Februar 2008

Basler macht in 2007 weniger Umsatz und Gewinn

Der Basler-Konzern hat das Geschäftsjahr 2007 laut vorläufiger Zahlen mit einem Umsatz von 51,5 Mio. Euro (2006: 52,1 Mio. Euro) abgeschlossen.
Der Konzern-Auftragseingang bewegte sich in 2007 mit 56,6 Mio. Euro ebenfalls auf Vorjahresniveau (2006: 57,5 Mio. Euro). Die Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang war durch ein zweistelliges Wachstum im Komponentengeschäft und signifikante Rückgänge im Lösungsgeschäft geprägt.

Im vierten Quartal betrug der Konzernumsatz 14,7 Mio. Euro und lag damit 5% über dem Vorjahresquartal. Das vierte Quartal war damit das mit Abstand umsatzstärkste Quartal des gesamten Geschäftsjahres 2007. Auch der Auftragseingang entwickelte sich im Q4/2007 mit 16,4 Mio. Euro erheblich besser als im Vorjahr (2006: 14,8 Mio. Euro; +11%).

Der Unternehmensbereich Basler Components (Industrielle Digitalkameras) steigerte seinen Umsatz um 18% auf 27,5 Mio. Euro (2006: 23,3 Mio. Euro) und erwirtschaftete damit zehn Jahre nach Gründung erstmals mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes. Aufgrund des starken Wachstums in einem insgesamt stagnierenden Marktumfeld hat sich Basler Components in 2007 weltweit auf Platz zwei im Markt für digitale Kameralösungen für Investitionsgüterhersteller vorgearbeitet. Das Komponentengeschäft bleibt damit der wichtigste Wachstumstreiber im Basler-Konzern.

Der Umsatz im Unternehmensbereich Vision Solutions (schlüsselfertige Inspektionslösungen für die Massenproduktion) fiel im Geschäftsjahr 2007 um rund 17% auf 24,0 Mio. Euro (2006: 28,8 Mio. Euro). Ursache dieses Rückgangs waren vor allem die im Vorjahr um 35% ggü. 2006 zurückgegangenen Investitionen in der Flachdisplay-Industrie. Erfreulich verlief für Basler Solutions der Markteintritt in der Solarindustrie, wo in 2007 mit mehreren neuen Produkten Aufträge von Großkunden akquiriert und erstmals größere Umsätze erzielt werden konnten. Aufgrund der wieder anziehenden Nachfrage aus der Flachbildschirm-Industrie war das vierte Quartal bzgl. Umsatz und Auftragseingang das stärkste Quartal des Geschäftsjahres 2007.

Das Vorsteuerergebnis auf Konzernebene betrug in 2007 1,8 Mio. Euro (2006: 4,9 Mio. Euro). Dies entspricht einer Vorsteuer-Marge von 3,5% (2006: 9,4%). Wichtigste Ursache des Ergebnisrückgangs sind die geringeren Umsätze im Systemgeschäft. Daneben haben die ungünstige Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar sowie produktionsbedingte Mehrkosten im Komponentengeschäft das Ergebnis belastet. Im vierten Quartal 2007 wurde ein Vorsteuerergebnis von 2,2 Mio. Euro erwirtschaftet (Q4/2006: -64 TEuro).

Die vorläufigen Zahlen stehen unter dem Vorbehalt des Testats der Wirtschaftsprüfer und der Zustimmung durch den Aufsichtsrat. Die endgültigen Zahlen, der Geschäftsbericht 2007 sowie die Prognose für 2008 werden am 12. März anlässlich der Bilanzpressekonferenz veröffentlicht.

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