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Elektronikproduktion | 20 Februar 2008

2007 weiteres Rekordjahr für die Sensorik

„Wenn wir 2006 schon als ein besonders gutes Jahr registriert haben, so hat das Jahr 2007 die besten Ergebnisse für die Sensorik gebracht, seitdem wir unsere Januarumfrage durchführen“, so Johannes W. Steinebach.
„Trotzdem war 2007 kein extrem gutes Jahr, wie die allgemeinen Wirtschaftsnachrichten erwarten ließen“, relativierte der Schatzmeister des AMA Fachverband für Sensorik e.V. auf der Verbandspressekonferenz gleich darauf wieder.

Tatsächlich konnte die Mitarbeiterzahl in der deutschen Sensorik hochgerechnet um rund 13.000 wachsen, das entspricht einer Wachstumsquote von 6,2 %. Wie schon in den meisten früheren Jahren wurde dieses Wachstum auch 2007 wieder vor allem durch die kleineren Firmen getragen, so wuchsen beispielsweise die Sensorikfirmen mit weniger als 50 Mitarbeitern um über 6,8 %. „Und dieses Wachstum soll auch weitergehen“, so Steinebach weiter, „denn für das laufende Jahr planen 77 % der Arbeitgeber, weiteres Personal einzustellen - im Durchschnitt um über 5,1 % zu wachsen - und 23 % wollen den jetzt erreichten Status erhalten. Niemand hat Entlassungen budgetiert.“

Ein sehr ähnliches Bild ergab sich auch bei der zweiten wirtschaftlichen Kenngröße, der Umsatzentwicklung. Hier konnte die Sensorik im vergangenen Jahr um fast 11 % wachsen, hochgerechnet immerhin über 2 Mrd. €. Dennoch war das Jahr 2004 besonders herausragend mit fast 13 % Umsatzwachstum. Im Gegensatz zur Personalentwicklung verteilten sich die Umsatzzuwächse fast gleichmäßig auf alle Firmen der Branche, unabhängig von ihrer Größe. Steinebach: „Das bedeutet, dass die kleineren Firmen ihre Umsatzzuwächse insbesondere durch neues Personal erwirtschaftet haben, während die Großen ihre Produktivität gesteigert haben.“ Nun könnte man erwarten, dass die großen Firmen diese Produktivitätssteigerung durch verstärkte Investitionen ermöglicht haben. Tatsächlich ergab die Umfrage des AMA Fachverbandes auch ein Wachstum von durchschnittlich rund 9,5 % bei den Investitionen. Dabei haben die größeren Firmen auch wirklich mehr investiert als die kleinen, dennoch gab es gerade bei den größeren Firmen Gruppen - beispielsweise die Gruppe mit 100 - 250 Mitarbeitern - die ihr Wachstum offenbar durch Aktivierung von Produktivitätsreserven ermöglicht haben.

„Alles in allem war 2007 sicherlich ein herausragendes Jahr in allen drei Bereichen Umsatz, Personal und Investitionen“, so das Fazit vom AMA Schatzmeister, „lassen Sie uns gemeinsam hoffen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut bleiben. Unsere Mitglieder planen auf jeden Fall auch für 2008 weiteres Wachstum ein.“

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