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Elektronikproduktion | 31 Januar 2008

Europäische EMS-Industrie im Wandel

Die europäischen Fertigungsdienstleister haben laut der neusten Marktstudie von Klaus Pildal Management in 2006 ein Umsatzwachstum von rund 1% erreicht. Allerdings gab es europaweit einige entscheidende Verschiebungen. So konnte beispielsweise die Tschechische Republik profitieren, dagegen war Ungarn auf der Verliererseite.

In diesen beiden Ländern gibt es nur wenige, dafür aber sehr große EMS-Unternehmen (Electronic Manufacturing Services). Damit kann die Verschiebung von umfangreichen Aufträgen von einem Land in das andere zu größeren Änderungen führen. Ein anderes Beispiel ist Italien. Hier wird die lokale EMS-Industrie von den Top-3 Playern dominiert. Auf Grund unternehmensinterner Entscheidungen kam es hier im Jahr 2006 zu einem deutlichen Umsatzeinbruch (-17%). Die meisten anderen europäischen Länder konnten im Jahr 2006 jedoch ein gutes Wachstum verzeichnen. In Deutschland stiegen die EMS-Umsätze gegenüber 2005 um 464 MEUR oder 11 Prozent. Die europäische EMS-Industrie besteht aus einer großen Zahl kleinerer Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 10 Millionen EUR, die zudem meist auf wenige Anwendungsbereiche spezialisiert sind. Hierzu gehören die Medizintechnik, militärische Anwendungen, die Luft- und Raumfahrtechnik und industrielle Anwendungen. Hier herrschen kleinere Stückzahlen aber komplexe Technologien vor. Zudem erfordern sie viel Know-how, das oftmals nicht in andere Länder transferiert werden soll. Außerdem ist die Nähe zu den Kunden ein starkes Argument für die EMS-Industrie in Europa. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.pildal.com.
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