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Elektronikproduktion | 18 Januar 2008

Siemens will Entlastung der Vorstände vertagen

Laut einer Presseinformation von Siemens sollen die Vorstände des Konzerns, ausgenommen Konzernchef Peter Löscher, auf der Hauptversammlung in der kommenden Woche vorerst nicht entlastet werden.

Hintergrund sind neue Erkenntnisse der Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton, die Siemens mit der Aufklärung der Schmiergeld-Affäre beauftragt hat. Vorstand und Präsidium des Aufsichtsrats erscheine es empfehlenswert, die vorsorgliche Vertagung der Entlastung der Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr 2007 der Hauptversammlung vorzuschlagen, hieß es. Gegen eine Entlastung von Mitgliedern des Aufsichtsrats habe Debevoise derzeit keine Bedenken, so Siemens. Eine Ausnahme bildeten aber Aufsichtsräte, die im Untersuchungszeitraum seit 1999 Mitglieder des Vorstands waren. Dies trifft auf den ehemaligen Konzernchef und dann Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich von Pierer zu, der im Zuge der Schmiergeld-Affäre seinen Posten räumen musste. Dagegen spricht laut der Anwälte nichts gegen eine Wiederwahl der drei gegenwärtigen Aufsichtsratsmitglieder Gerhard Cromme, Josef Ackermann und Lord Iain Vallance of Tummel. Die anderen Aufsichtsratsmitglieder der Kapitalseite wechseln zur Hauptversammlung.
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