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Leiterplatten | 16 Januar 2008

Leiterplattenmarkt in Deutschland boomt im Oktober 2007

Der Umsatz der Leiterplattenhersteller war im Oktober 2007 außergewöhnlich hoch. Er lag elf Prozent über dem langjährigen Durchschnitt und fünf Prozent über dem Oktoberwert des Vorjahres.

Dies berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Kumuliert erreichte das Umsatzvolumen der ersten zehn Monate fast das gleiche Niveau wie im sehr guten Vorjahr. Der Auftragseingang stieg ebenfalls auf einen Ausnahmewert, knapp 0,5 Prozent unter dem bisherigen Spitzenwert für einen Oktober, fast 40 Prozent über dem Wert des Vorjahres und 26 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Bei kleineren und mittleren Herstellern werden verstärkt Mustermengen für Vorserien geordert. Bei großen Herstellern werden längerfristige Aufträge nicht mehr in Asien gebucht. Die Auslastung der dortigen Leiterplattenhersteller ist bislang gut und der regionale Markt bietet inzwischen höhere Margen. Die äußerst positiven Resultate des Monats ergeben ein Book-to-Bill-Ratio von 1,11 – ein Wert, der bislang im Oktober noch nie erreicht wurde. Kumuliert über die ersten zehn Monate 2007 war das Book-to-Bill-Ratio größer als eins, wenn auch drei Monate unter Pari. Die Mitarbeiterzahl liegt auf dem gleichen Stand wie im Vorjahr, sank gegenüber dem Vormonat jedoch durch den Abbau von Aushilfskräften. *) Das Book-to-Bill Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend kennzeichnet das Verhältnis von monatlichem Auftragseingang zu Umsatz, d.h. z.B. ein Book-to-Bill Ratio von 1,10 entspricht einem Auftragseingang von 1,10 € bei 1,00 € Umsatz im gleichen Zeitraum.
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