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Elektronikproduktion | 20 Dezember 2007

Hightech-Industrie geht mit Zuversicht ins neue Jahr

Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) blickt die deutsche Hightech-Industrie mit großer Zuversicht in das Jahr 2008. 78 Prozent der Unternehmen erwarten im kommenden Jahr steigende UmsĂ€tze.
16 Prozent rechnen mit einem stabilen GeschĂ€ft und nur 6 Prozent gehen von sinkenden UmsĂ€tzen aus. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des BITKOM hervor. „Die Aussichten fĂŒr die ITK-Branche sind gut“, sagte BITKOM-PrĂ€sident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die Nachfrage von Wirtschaft, Staat und Privatkunden nach modernen Informations- und Kommunikationssystemen wird auch im kommenden Jahr kontinuierlich wachsen.“ Am stĂ€rksten gefragt sind laut Umfrage Computer, Software und IT-Dienstleistungen. Das JahresendgeschĂ€ft 2007 verlĂ€uft nach Angaben der Unternehmen ebenfalls erfolgreich. Ein Viertel der Anbieter von Hightech-Produkten und -Diensten rechnen mit einem besseren WeihnachtsgeschĂ€ft, 70 Prozent erwarten UmsĂ€tze auf Vorjahresniveau. „Im vergangenen Jahr hatten viele Verbraucher grĂ¶ĂŸere Anschaffungen wegen der damals anstehenden Mehrwertsteuererhöhung vorgezogen. Das macht sich jetzt bemerkbar“, sagte Scheer. Am stĂ€rksten gefragt sind im aktuellen WeihnachtsgeschĂ€ft Flachbildfernseher, Multimedia-Handys und Digitalkameras. Ebenfalls beliebt sind Navigationssysteme und MultifunktionsgerĂ€te, aber auch Software. Laut der Umfrage hat sich die BeschĂ€ftigungssituation in der IT-Branche im Jahr 2007 deutlich verbessert. 56 Prozent der befragten Unternehmen stellen zusĂ€tzliche Mitarbeiter ein und nur 5 Prozent mĂŒssen ArbeitsplĂ€tze abbauen. „Vor allem Software-HĂ€user und IT-Dienstleister suchen intensiv nach neuen Mitarbeitern“, sagte Scheer. „Die besten Aussichten haben Programmierer und IT-Manager mit Hochschulabschluss.“ In der BITKOM-Befragung gaben 64 Prozent der Unternehmen an, dass der Mangel an IT-Experten ihre GeschĂ€ftstĂ€tigkeit behindert. Das ist der höchste Wert seit dem Start der Umfrage im Jahr 2001. Eine Ausnahme bei der BeschĂ€ftigungsentwicklung bildet der Telekommunikationssektor, der zurzeit einem scharfen Preiswettbewerb ausgesetzt ist. Ein weiteres Top-Thema der ITK-Branche im Jahr 2008 wird der Umwelt- und Klimaschutz. „Die Hersteller sind große Schritte voran gekommen, um die Energieeffizienz der GerĂ€te zu verbessern“, sagte Scheer. „ITK ist zudem ein wesentlicher Faktor, um Energie in anderen Branchen einzusparen.“ Zum Beispiel fĂŒhre intelligente Software dazu, dass Energienetze und Maschinenparks besser ausgelastet sind. Ein wichtiges Thema bleibt die Sicherheit. Scheer: „Das reicht vom Schutz vor PC-Viren und Phishing bis zu großen gesellschaftspolitischen Fragen wie der Diskussion um Online-Durchsuchungen von Computern oder der EinfĂŒhrung des biometrischen Personalausweises.“ Im Fokus steht 2008 auch die Telekommunikations- und Medienpolitik. „Mit dem Fernsehen per Internet oder Handy entstehen neue Formen der Mediennutzung, die im Spannungsfeld zwischen Rundfunk-, Telekommunikations- und Internetrecht liegen“, sagte Scheer. „Hier gilt es, Regelungen zu finden, die eine zĂŒgige Entwicklung dieser MĂ€rkte ermöglichen.“ Das JubilĂ€umsjahr der zehnjĂ€hrigen Liberalisierung des Telekommunikationsmarkts will BITKOM nutzen, hierzu weitreichende VorschlĂ€ge vorzulegen.
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