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Elektronikproduktion | 24 Oktober 2007

Nachwirkungen der Schließung des AEG-Hausgerätewerks in Nürnberg?

Der schwedische Hausgerätehersteller Electrolux, zu dem auch die Marke AEG gehört, hat im dritten Quartal 2007 weniger verdient und mehr umgesetzt als vor einem Jahr. Vor allem in Deutschland sei die Nachfrage deutlich zurückgegangen.
Electrolux verzeichnete im dritten Quartal 2007 mit 113 Mio. € ein um acht Prozent niedrigeres Vorsteuerergebnis als im Vorjahr. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum nur um ein Prozent. Vorstandschef Hans Stråberg ist vor allem von dem Nachfragerückgang in Deutschland enttäuscht. Hierzulande ist AEG die mit Abstand die wichtigste Marke des Konzerns. Seit der Schließung des AEG-Hausgerätewerks in Nürnberg mit einst 1700 Beschäftigten und der Verlagerung der Produktion nach Polen und Italien ist der Absatz von Waschmaschinen, Geschirrspülern und Trocknern in Deutschland massiv eingebrochen. Die IG Metall wertete dies als direkte Folge der Werkschließung in Nürnberg im Frühjahr dieses Jahres. Der Schließung war ein Streik vorausgegangen, der von einer enormen Sympathiewelle aus der Bevölkerung begleitet worden war. Zudem hatte Electrolux in letzter Zeit mit Qualitätsproblemen zu kämpfen.

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