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Elektronikproduktion | 23 Oktober 2007

Autozulieferer Kiekert erhält neues Geld

Nach einem Bericht des Handelsblatts erhält der Autozulieferer Kiekert von den neuen Eigentümern erneut Geld für eine Restrukturierung und die Rückkehr in die Gewinnzone.
Der Hersteller von Kfz-Schließsystemen soll insgesamt 20 Mio. Euro für eine Eigenkapitalerhöhung erhalten. Mit Hilfe der frischen Mittel soll dann die Wende geschafft werden und das Unternehmen bis 2009 wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Vor rund einem Jahr hatte der Finanzinvestor Permira das nahezu zahlungsunfähige Unternehmen an die Gläubiger Bluebay, Silver Point, Morgan Stanley und die Deutsche Bank abgegeben. Letztere stieg aber wenige Monate später wieder aus.

Die neuen Eigentümer haben bislang insgesamt 60 Mio. Euro investiert und geholfen die Schulden von 290 auf 150 Mio. Euro zu reduzieren. Zudem tauschten sie das Management komplett aus und schlossen einige unrentable Standorte.

Durch die Eigenkapitalerhöhung soll das Unternehmen mit rund 4 000 Beschäftigten damit auf einer finanziell soliden Basis stehen. Spätestens bis 2009 soll Kiekert dann wieder Gewinne schreiben. Geplant ist zudem eine Expansion nach Asien. Damit soll der dortige Wachstumsmarkt durch ein eigenes Werk vor Ort erschlossen werden. Kiekert verfügt bereits über ein Gemeinschaftsunternehmen in China.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2