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Allgemein | 19 Oktober 2007

Solarvalue AG will große Mengen Solarsilizium produzieren

Die Solarvalue AG mit Sitz in Berlin beabsichtigt im ersten Halbjahr 2008 mit der Produktion von hochwertigem Solarsilizium in industriellen Mengen aus metallurgischem Silizium zu beginnen. Das Unternehmen plant Solarsilizium kostengĂŒnstiger herzustellen als mit den derzeit ĂŒblichen Verfahren.
FĂŒr die Produktion hat Solarvalue Proizvodnja d.d. im Jahr 2007 eine ProduktionsstĂ€tte fĂŒr Kalziumkarbid in Ruse, Slowenien, erworben. Grund war die vorhandene Infrastruktur, die in Verbindung mit den ebenfalls ĂŒbernommenen Spezialisten und FachkrĂ€ften eine viel schnellere und kostengĂŒnstigere Produktionsaufnahme ermöglicht, als dies mit einem so genannten „Greenfield- Projekt“ möglich gewesen wĂ€re.
Bei der Umstellung von Kalziumkarbid auf Solarsilizium nutzt das Unternehmen alle Möglichkeiten, um die Produktion optimal zu gestalten: „Die Produktion in Ruse setzt auf einem innovativen technologischen Verfahren auf, das bislang noch nie fĂŒr Produktionsmengen in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung eingesetzt wurde“, erlĂ€utert Julio Bragagnolo, CTO Solarvalue AG: „Die Produktionsplanung unterliegt deshalb stĂ€ndiger Weiterentwicklung“.

In den vergangenen Monaten ergaben sich neue Möglichkeiten fĂŒr eine Verbesserung der Infrastruktur. Deshalb wurde die Planung fĂŒr GebĂ€ude und Produktions-anlagen ĂŒberarbeitet. „Die Anlage verfĂŒgt jetzt ĂŒber kĂŒrzere Wege, grĂ¶ĂŸere LagerflĂ€chen und insgesamt bessere Produktionseinrichtungen“, erlĂ€utert Dr. Christian Bornhauser, Projektleiter Ruse.
Zudem konnte der Prozess fĂŒr die Veredelung des Siliziums weiter optimiert werden. Die Folge sind Kosteneinsparungen bei der Produktion und eine Erhöhung der zu erwartenden Ausbeute. Außerdem wurden die Sicherheitsstandards weiter erhöht.
Wie bereits angekĂŒndigt, wird Solarvalue metallurgisches Silizium zunĂ€chst zukaufen, um den Beginn der Produktion von hochwertigem Solarsilizium zu beschleunigen. Das Unternehmen prĂŒft verschiedene Optionen, um die Prozess- Schritte in kleinerem Maßstab feinabzustimmen und die ProduktionskapazitĂ€t dann schnell hoch zu fahren. Außerdem arbeitet Solarvalue derzeit an der Fertigstellung erster Proben. Die angestrebte ProduktionskapazitĂ€t fĂŒr 2008 betrĂ€gt mehrere tausend Tonnen.
„Unsere Maxime ist es, den langfristigen Nutzen zu optimieren. Die verbesserte Infrastruktur und das optimierte Produktionsverfahren erhöhen den Wettbewerbsvorteil des Solarvalue-Verfahrens zusĂ€tzlich“, erlĂ€utert Claudia Boehringer, CEO Solarvalue AG.
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