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Allgemein | 18 Oktober 2007

Cadence gründet europaweites akademisches Netzwerk

Cadence Design Systems, ein amerikanischer Anbieter von L√∂sungen f√ľr das Elektronik-Design, gibt heute die Gr√ľndung eines akademischen Netzwerks in Europa bekannt. Zum Start beteiligen sich drei Universit√§ten aus Heidelberg, Illmenau und Freiburg.
Ziel des Netzwerks ist es, die Entwicklung und Verbreitung von innovativen Spitzentechnologien und Methodiken an Universitäten zu fördern, die aufgrund ihrer Entwicklungs- und Ausbildungs-Exzellenz einen hervorragenden Ruf genießen. Das Ziel des Netzwerks ist es einen gezielten Austausch von Expertenwissen zwischen ausgewählten europäischen Universitäten, Forschungsinstituten und Industrieberatern in den Bereichen Verifizierung, Entwicklung und Implementierung von mikroelektronischen Schaltungen zu ermöglichen.

Das Unternehmen wählt dazu Universitäten mit anerkannten Stärken und Kompetenzen in Bereichen wie AMS (Analog-Mixed-Signal), Radio Frequency (RF) und Low Power aus. Diese Entwicklungsbereiche wurden von der Elektronikindustrie als einige der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre identifiziert. Im Rahmen der Zusammenarbeit plant Cadence die Bereitstellung von Fachwissen zu Design-Methodiken, Schulungsangeboten und entsprechender Software. Die ausgewählten Universitäten werden dann ihr erworbenes Wissen mit anderen akademischen Institutionen und Forschungseinrichtungen teilen. Die Absolventen dieser Hochschulen werden dann mit fundiertem Fachwissen bestens vorbereitet sein die aktuellen Entwicklungsherausforderungen der Industrie anzugehen.

Zum Start beteiligen sich drei Universit√§ten: die Universit√§t Heidelberg im Bereich der High-Level-Verifikationsmethodiken, die Technische Universit√§t Ilmenau bei RF-Design-Methodiken sowie die Albert-Ludwigs-Universit√§t in Freiburg auf dem Gebiet der Analog-Mixed-Signal-(AMS)Methodiken. Die Polytehnica Universit√§t von Bukarest, Rum√§nien, die University of Bristol, Gro√übritannien, und die Universit√§t von Pavia, Italien werden sich dem Netzwerk in K√ľrze anschlie√üen.

Dazu Prof. Dr.-Ing. Yiannos Manoli, Inhaber des Lehrstuhls f√ľr Mikroelektronik am IMTEK (Institut f√ľr Mikrosystemtechnik) der Universit√§t Freiburg und Direktor der HSG-IMIT: ‚ÄěDass Cadence unser Institut als f√ľhrende Hochschule f√ľr AMS-Methodiken ausgew√§hlt hat, verdanken wir vor allem unserem √ľberaus hohen Standard bei der Lehre und Forschung auf diesem Gebiet. Die zunehmende Nachfrage des Marktes nach exzellent ausgebildeten Absolventen f√ľr Mikroelektronik-Design erfordert ein breites und solides theoretisches Wissen in Kombination mit vielen praktischen F√§higkeiten. Als Teil dieses Netzwerks sind wir in der Lage, unsere Studenten auf der Grundlage modernster Technologien auszubilden.“

Sean Redmond, Vice President EMEA bei Cadence erl√§utert: ‚ÄěIm Rahmen vieler Gespr√§che mit unseren Kunden haben wir erkannt, dass zur Entwicklung von zunehmend komplexer werdenden industriellen Elektroniksystemen vor allem hervorragend ausgebildete Ingenieure ben√∂tigt werden, die √ľber ein breit angelegtes Wissen und hohe Technologiekompetenzen verf√ľgen. Das neue Netzwerk bietet in diesem Zusammenhang eine optimale Plattform zum Austausch von Expertenwissen innerhalb der Hochschulen und zwischen der Industrie, den Universit√§ten und Cadence. Wir freuen uns sehr √ľber den jetzt erfolgten Start und sind √ľberzeugt, dass wir mit dem breiten Portfolio leistungsf√§higer Cadence-L√∂sungen √ľber ein perfekt geeignetes Instrument zur Weitergabe und Vermittlung modernster Design-Methodiken verf√ľgen.“
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