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Leiterplatten | 16 Oktober 2007

Juli-Zahlen Leiterplattenmarkt in Deutschland Umsatzwachstum hält an

Im Juli 2007 lagen die Umsätze der Leiterplattenhersteller leicht über dem Juni. Sie lagen damit knapp ein Prozent unter dem guten Vorjahresmonat, berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems.
Für den Sommermonat Juli ist dies das drittbeste Resultat seit dem Jahr 2000. Traditionell werden im ersten Halbjahr knapp 60 Prozent des Jahresumsatzes erreicht, so dass bis Jahresende 2007 ein ähnlich hohes Volumen wie im Vorjahr erwartet wird.

Der Auftragseingang im Juli lag zehn Prozent unter Vorjahr. Kumuliert erreichte er sieben Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006. Dennoch ist es – bezogen auf den Juli und auf den in den ersten sieben Monaten aufgelaufenen Auftragseingang – das drittbeste Ergebnis seit 2000.

Die bei vielen chinesischen Wettbewerbern festzustellende hohe Auslastung veranlasst immer mehr Unternehmen, wieder vermehrt Aufträge in Europa zu vergeben. Auch qualitative Gründe spielen eine Rolle, insbesondere bei den jetzt geforderten bleifreien Oberflächen.
Die Book-to-Bill Ratio, ein mittelfristiger Trendindikator, steigt auf 1,07.

Bedingt durch temporär eingestellte Aushilfskräfte während der Urlaubszeit erhöht sich die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vormonat leicht.



*) Die Book-to-Bill Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend kennzeichnet das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, d.h. z.B. eine Book-to-Bill Ratio von 1,10 entspricht einem Auftragseingang von 1,10 € bei 1,00 € Umsatz im gleichen Zeitraum.

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