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Leiterplatten | 14 September 2007

Deutscher Leiterplattenmarkt im Juni stabil auf hohem Niveau

Im Juni 2007 waren die Umsätze der Leiterplattenhersteller in Deutschland zwei Prozent höher als im Mai.
Sie erreichten damit die gleiche Höhe wie im Vorjahr, berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. Auch kumuliert seien die Umsätze der ersten beiden Halbjahre gleich geblieben.

Der Auftragseingang im Juni erreichte im Vergleich zum Vormonat nur 83 Prozent, gegenüber Juni 2006 88 Prozent. Insgesamt sind damit im 1. Halbjahr 2007 sieben Prozent weniger Aufträge erteilt worden als im Vorjahr. Die langjährige Entwicklung ist nach Bewertung des Verbands dennoch positiv. Das seit der Jahrtausendwende hohe Niveau wurde gehalten. Sowohl die durchschnittlichen Monatswerte als auch die kumulierten Sechsmonats-Werte wurden im Juni übertroffen.

Die Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang belegen, dass die starke Abwanderung von Bestellungen in so genannte Billigländer gestoppt wurde. Als Gründe dafür werden durchgängig bessere Qualität, Termintreue und Lieferzuverlässigkeit in Deutschland genannt.

Die Book-to-Bill-Ratio als mittelfristiger Trendindikator ging nach den beiden guten vorangegangenen Monaten zurĂĽck auf 0,90. Der kumulierte Wert im 2. Quartal 2007 lag noch bei 1,02.

Die gute Nachfrage wird durch eine leicht steigende Mitarbeiterzahl gespiegelt. Sie erreicht ein Niveau wie zuletzt im Juni 2001.



*) Die Book-to-Bill Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend kennzeichnet das Verhältnis von monatlichem Auftragseingang zu Umsatz, d.h. z.B. eine Book-to-Bill Ratio von 1,10 entspricht einem Auftragseingang von 1,10 € bei 1,00 € Umsatz im gleichen Zeitraum.
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