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Elektronikproduktion | 13 September 2007

Motorola-Abzug aus Flensburg kostet Millionen

Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit wird der Wegfall mehrerer hundert Arbeitsplätze bei Motorola in Flensburg den Steuerzahler einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

Allein für die Transferleistungen für 650 von Entlassung bedrohten Mitarbeiter des Handyproduzenten werden rund neun Millionen Euro eingeplant. Motorola hatte vor kurzem bekannt gegeben, dass die Logistik-Sparte für Europa an das kanadische Unternehmen Cinram nach Alsdorf bei Aachen verlagert werden soll. Bereits im Frühjahr wurde die Verlagerung der Handy-Fertigung nach Asien angekündigt. Von den einst mehr als 3.000 Mitarbeitern am Standort Flensburg bleiben damit noch rund 200 Stellen erhalten. Motorola hatte seit 1994 insgesamt rund 26 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten.
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