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Allgemein | 03 September 2007

BMWi stellt Technologieprogramm für next generation media vor

Drahtlose Technologien zur intelligenten Vernetzung im Heimbereich sind ein Schwerpunkt der vom Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekte des Technologieprogramms next generation media.
Im Technisch Wissenschaftlichen Forum (TWF) der IFA in Halle 5.3 prĂ€sentieren vom 31. August bis 5. September die Forschungsprojekte SerCHo und WiMAC@home aktuelle Entwicklungen im Bereich Heimvernetzung, vom intelligenten Fernseher (iDTV) ĂŒber drahtlose EchtzeitĂŒbertragung von Video- und Multimediainhalten in höchster QualitĂ€t bis zum digitalen Energiesparassistenten.

Das Projekt erforscht die drahtlose Anbindung von GerĂ€ten der Rundfunk- und Unterhaltungselektronik in Heimnetzwerken. Kabelsalat und Schnittstellenprobleme im Wohnzimmer sollen damit bald der Vergangenheit angehören. Im Mittelpunkt steht ein neuartiger Fernseher: Der iDTV vereint mehrere digitale Funktionen in einem GerĂ€t. Er dient zum einen als Medienarchiv, das beliebige Rundfunkinhalte, Videos und Fotos speichert und diese im Heimnetzwerk zur VerfĂŒgung stellt. Zum anderen stellt er die Verbindung zu Live-TV-Programmen her. Auch Pay-TV-Inhalte können geschĂŒtzt und unter Wahrung der Urheberrechte verteilt werden. Eine weitere Besonderheit des Fernsehers ist der Anschluss von Komponenten der Heimautomatisierung. Auf diese Weise lassen sich Heizungssteuerungen, Alarm- und Klimaanlagen zentral und ferngesteuert bedienen. Im drahtlosen WiMAC@home-Netzwerk konfigurieren sich alle GerĂ€te automatisch, und neue Komponenten werden selbststĂ€ndig mittels Universal Plug-and-Play (UPnP) eingebunden. Die Entwicklungen orientieren sich an den Empfehlungen der Digital Living Network Alliance (DLNA), um ein Höchstmaß an InteroperabilitĂ€t sicher zu stellen.
Projektpartner sind das Fraunhofer-Institut fĂŒr Integrierte Schaltungen (IIS), das Institut fĂŒr Rundfunktechnik GmbH (IRT), Loewe Opta GmbH, Nagravision GmbH und die Weinzierl Engineering GmbH.

Das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstĂŒtzt im Rahmen von next generation media beispielhafte Referenzprojekte im Bereich der intelligenten Vernetzung von Objekten und zunehmenden Konvergenz elektronischer Medien. Unter dem Leitbegriff „Vernetzte Lebens- und Arbeitswelten“ entwickeln Wirtschaft und Forschung gemeinsam Zukunftstechnologien in vier Innovationsfeldern: Logistiknetze, Produktionsanlagen, Konsumelektronik und Gesundheitsversorgung.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.nextgenerationmedia.de
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