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© First Sensor Elektronikproduktion | 15 November 2019

First Sensor bleibt nach neun Monaten operativ auf Kurs

Die First Sensor AG hat im dritten Quartal 2019 einen Umsatz von 41,6 Millionen Euro erreicht. Das entspreche einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (40,8 Millionen Euro).

Nach neun Monaten stiegen die Umsätze auf 122,9 Millionen Euro. Das repräsentiert ein Wachstum um 7,7 Millionen Euro oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (115,1 Millionen Euro). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) nach neun Monaten erreichte 10,0 Millionen Euro (VJ: 8,6 Millionen Euro), was einer operativen EBIT-Marge von 8,2 Prozent entspricht. Der herausragende Vorjahreswert für das dritte Quartal 2018 von 11,3 Prozent sei zwar nicht erreicht worden, zeige aber, dass First Sensor das Potenzial habe, die Profitabilität weiter deutlich zu erhöhen, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch im dritten Quartal sind Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme durch die TE Connectivity Sensors Germany Holding AG entstanden. Insgesamt beliefen sich die Belastungen durch Transaktionskosten und -rückstellungen nach neun Monaten auf 6,7 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung dieser Sonderbelastungen erreichte das Betriebsergebnis nach IFRS (EBIT) 3,4 Millionen Euro (VJ: 8,6 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge von 2,7 Prozent (VJ: 7,5 Prozent) entspricht. „In einem herausfordernden Geschäftsumfeld profitieren wir entlang unserer Strategie für profitables Wachstum von der breiten Aufstellung in den Zielmärkten Industrial, Medical und Mobility sowie der voranschreitenden Internationalisierung in Asien und Nordamerika", sagt Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG. „Dennoch entspricht der Auftragseingang nicht unseren Erwartungen und wir beobachten den Markt bezüglich möglicher Signale für eine weitere Abkühlung der Wirtschaft mit Aufmerksamkeit." „Die Profitabilität entwickelte sich im Einklang mit dem zufriedenstellenden Umsatz", sagt Dr. Mathias Gollwitzer, Finanzvorstand der First Sensor AG. „Bereinigt um die Sondereffekteim Zusammenhang mit dem geplanten Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG verbesserte sich das operative EBIT nach neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,1 Prozent. "Im Zielmarkt Industrial stieg der Umsatz im dritten Quartal 2019 um 5,1 Prozent auf 21,7 Millionen Euro (VJ: 20,7 Millionen Euro). Nach neun Monaten liegt er mit 65,3 Millionen Euro um 7,5 Millionen Euro oder 13,1 Prozent über dem Vorjahr (57,7 Millionen Euro). Im Zielmarkt Medical konnte im dritten Quartal 2019 mit 8,9 Millionen Euro ein Umsatz auf dem Niveau des Vorquartals erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahresquartal (9,5 Millionen Euro) ist das ein Rückgang um 6,6 Prozent, der aus Bestandskorrekturen einiger Schlüsselkunden resultiert. Nach neun Monaten erreicht der Umsatz 27,5 Millionen Euro (VJ:25,8 Millionen Euro); ein Plus von 6,3 Prozent. Im Zielmarkt Mobility stieg der Umsatz im dritten Quartal leicht um 3,8 Prozent auf 10,9 Millionen Euro (VJ: 10,5 Millionen Euro). Nach neun Monaten liegt der Umsatz bei 30,1 Millionen Euro (VJ: 31,5 Millionen Euro). Nach dem etwas schwächeren Auftragseingang im zweiten Quartal deutet auch dieser mit 41,5 Millionen Euro im dritten Quartal auf einen weiterhin stabilen Geschäftsverlauf. Nach neun Monaten beträgt der Auftragsbestand von First Sensor 94,3 Millionen Euro und ist damitnahezu unverändert im Vergleich zum Vorquartal. Die Bilanzsumme erhöhte sich seit dem Stichtag 31.12.2018 um 10,4 Millionen Euro auf 178,8 Millionen Euro. Das Eigenkapital legte weiter leicht zu um 0,9 Millionen Euro auf 89,7 Millionen Euro als Folge des Bilanzgewinns in der Berichtsperiode. Die Eigenkapitalquote beträgt 50,2 Prozent. In einem zunehmend herausfordernderen Umfeld sei der Geschäftsverlauf während der ersten neun Monate 2019 weitgehend wie geplant verlaufen. Aufgrund von Änderungen im Abrufverhalten einiger Schlüsselkunden erwartet der Vorstand jedoch, dass das Umsatzziel für das Gesamtjahr von 160 bis 170 Millionen Euro am unteren Rand erreicht wird, sofern keine weitere Eintrübung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eintritt.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-1