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Elektronikproduktion | 28 August 2007

ABB plant Milliarden-schwere Übernahmen

ABB-Konzernchef Fred Kindle schliesst in einem Gespräch mit der Schweizer «SonntagsZeitung» Zukäufe in Milliardenhöhe nicht aus. Eine Diversifikation des ABB-Konzerns ist ihm zufolge aber nicht zu erwarten.
Laut Kindle will sich ABB in den Bereichen Automation und Energietechnik verstärken und zwar hauptsächlich in Nordamerika und den Schwellenländern. Eine Diversifikation des ABB-Konzerns ist laut Kindle nicht zu erwarten: «Wir sind ein fokussiertes Ingenieurunternehmen und gehen sicher nicht in die Medizinaltechnik», sagte er.

Mittlerweile hat ABB auch einen Käufer für seine im Petrogeschäft tätige Lummus gefunden. Die Chicago Bridge & Iron Company übernimmt die frühere Sorgentochter von ABB für einen Preis von 950 Millionen Dollar.
Die amerikanische Lummus, die Ausrüstungen für Öl-, Gas- und Petrochemie-Firmen liefert, war die letzte ABB-Tochter, gegen die noch Klagen von Asbest-Geschädigten anhängig waren. Laut ABB übernimmt Chicago Bridge & Iron Companydie gesamten Aktivitäten von Lummus Global. Die ABB-Tochter beschäftigt rund 2400 Mitarbeiter und kam 2006 auf einen Umsatz von 988 Mio. Dollar. Der Preis für Lummus ist nach Ansicht von Analysten überraschend hoch.

«Die Veräusserung von Lummus Global ist der letzte Meilenstein in unserer Strategie, uns auf unser erfolgreiches Kerngeschäft in der Energie- und Automationstechnik zu fokussieren», so ABB-Chef Fred Kindle.

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