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Elektronikproduktion | 20 August 2007

Elektrohausgeräte in Deutschland weiterhin gefragt

Nach Ansicht des ZVEI hat die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Januar 2007 der Nachfrage nach Waschmaschinen, Geschirrspülern oder Kühlschränken nicht nachhaltig geschadet. Die Hersteller von großen Hausgeräten zeigen sich mit dem Inlandsgeschäft im ersten Halbjahr 2007 zufrieden.
Nach Einschätzung des ZVEI verkauften die Hersteller ingesamt etwa genauso viele Geräte wie im Vorjahreszeitraum. Ein spürbares Minus beim Absatz von Einbaugeräten noch im Frühjahr konnte bis zur Jahresmitte fast wieder ausgeglichen werden.

„Die gute Konsumstimmung ist im Hausgerätemarkt spürbar. Der von manchen befürchtete Einbruch im deutschen Markt ist ausgeblieben“, bestätigt Dr. Reinhard Zinkann, Mitglied des ZVEI-Vorstands und Sprecher der Hausgeräte-Fachverbände, „erfreulich ist dabei, dass der Trend zu Produkten mit hochwertiger Qualität und Ausstattung anhält.“

Besonders gefragt waren innovative Geräte wie Dampfgarer oder Induktionsherde. Ein starkes Verkaufsargument ist außerdem die Energieeffizienz. Der Absatz stromsparender Geräte ist in Gang gekommen. Dennoch wünschen sich die Hersteller, dass das große Angebot an hocheffizienten Hausgeräten noch besser angenommen wird. Sowohl die Umwelt als auch der Geldbeutel des Verbrauchers würden davon profitieren. Zum Beispiel benötigt ein Kühlschrank der besten Energieeffizienzklasse „A++“ im Vergleich zu einem Gerät der Klasse „A“ etwa 45 Prozent weniger Strom, rechnet der ZVEI vor.

Für das Gesamtjahr 2007 erwarten die Großgeräte-Hersteller ein stabiles Geschäft im Inland. „Nach dem außerordentlich guten zweiten Halbjahr 2006 wäre allerdings ein Umsatz auf Vorjahresniveau ein gutes Ergebnis“, so Zinkann. Höher sind die Erwartungen an das Exportgeschäft. Dort rechnet der ZVEI mit einem Wachstum von vier Prozent.

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