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© Osram Elektronikproduktion | 16 Juli 2019

AMS will nun doch nicht für Osram bieten

Der österreichische Chip-Hersteller AMS hat sich von seinen Übernahmeplänen von Osram wieder verabschiedet. Nach Angaben von Osram hatte AMS gestern 38,50 Euro je Aktie in Aussicht gestellt. Heute Nacht nun der Rückzieher.

In einer Mitteilung von AMS heißt es, dass man mit der OSRAM Licht AG Gespräche über eine mögliche Transaktion geführt habe, da ams im Rahmen seiner technologieorientierten Strategie ständig potenzielle Chancen prüfe. Dabei fordere AMS, dass die Chancen strategisch überzeugend und nachweislich wertsteigernd sind, um eine Transaktion in Betracht zu ziehen. Nach einer Bewertung der jüngsten Entwicklungen sehe ams jedoch keine ausreichende Grundlage, um die Gespräche mit der OSRAM Licht AG fortzusetzen. Auch von Osram selbst gab es Skepsis, dass das österreichische Unternehmen den Zukauf werde finanzieren können. Wörtlich heißt es, „der Vorstand der Osram Licht AG erachtet auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen die Transaktionswahrscheinlichkeit als sehr gering.” Man sei aber pflichtgemäß bereit, die Bücher für AMS zu öffnen. Damit liegt für Osram weiterhin nur das Angebot der Finanzinvestoren Bain und Carlyle vor, die 35 Euro je Aktie bieten wollen (Evertiq berichtete). Ihr Angebot wird derzeit noch von der BaFin geprüft. Die Zustimmung werde in den nächsten Tagen erwartet, schreibt reuters.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-2