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Elektronikproduktion | 07 August 2007

Siemens Enterprise Communications will 600 Stellen streichen

Siemens will bei Siemens Enterprise Communications (SEN), dem zum Verkauf stehenden Rest der ehemaligen Com-Sparte des Konzerns, bis zum Jahresende über 600 der insgesamt knapp 6.000 Stellen streichen. Betroffen sind alle Bereiche und alle Standorte.
Nach Informationen der IG Metall soll es die Zentrale in München mit insgesamt ca. 250 Entlassungen besonders hart treffen. Die Geschäftsleitung von Siemens Enterprise habe den Wirtschaftsausschuss des Gesamtbetriebsrates ohne Vorankündigung mit den Personalabbauplänen konfrontiert.

Gesamtbetriebsrat und IG Metall haben den geplanten personellen Aderlass scharf kritisiert. Die Geschäftsführung hat derweil weitere über den Personalabbau hinausgehende Einschnitte in die tarifvertraglich geregelten Arbeitsbedingungen angekündigt.

Siemens Enterprise Communications wurde im Oktober 2006 als 100prozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG gegründet. SEN umfasst die Reste des Siemens Geschäftsbereichs Communications, die nicht in das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks übernommen wurden. Siemens wollte eigentlich bis zum Ende des Geschäftsjahres zum 30. September einen Partner suchen oder die Sparte verkaufen.

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