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Elektronikproduktion | 21 Januar 2019

Sofradir und ULIS beteiligen sich an französischem Nano 2022-Programm

Sofradir und ULIS investieren 150 Millionen Euro in das französische Nano 2022-Programm, das Teil der EU-Initiative zur Mikroelektronik ist. Das schreiben die Unternehmen jetzt in einer Pressemitteilung.

Die fünfjährige Investition in die Entwicklung von Infrarotdetektoren ziele darauf ab, das europäische Mikroelektronik-Ökosystem zu stärken und das Wachstum der Industrie sicherzustellen. Diese Ankündigung folgt auf die Genehmigung des Investitionsprogramms für Mikroelektronik "Important Project of Common European Interest" (IPCEI) durch die Europäische Kommission, einem Gemeinschaftsprojekt von Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien. Mit dem Projekt sollen 1,75 Milliarden Euro an öffentlicher Unterstützung für Forschung und Innovation in der Mikroelektronik bereitgestellt werden. Nano 2022 ist Frankreichs Initiative im Rahmen des grenzüberschreitenden Programms zur Unterstützung der Entwicklung der Nanotechnologie. Die Region Auvergne-Rhone-Alpes, in der Sofradir und ULIS tätig sind, kündigte an, dass man 35 Millionen Euro zur Unterstützung von Nano 2022 beitragen werde. Sofradir und ULIS, deren Infrarot-Technologien in einer Reihe von Anwendungen von der Weltraumbeobachtung und Umweltüberwachung bis hin zur Sicherheitsüberwachung und vorausschauenden Instandhaltung eingesetzt werden, würden 150 Millionen Euro in die Initiative Nano 2022 investieren. „Infrarot-Technologien können zur Verbesserung des Betreuten Wohnens, der Mobilität, der Energieeffizienz, der Sicherheit und der Umweltüberwachung beitragen", sagt Jean-François Delepau, Chairman und CEO von Sofradir und ULIS. Sofradir könne damit auch großformatige Infrarotdetektoren für Weltraum- und astronomische Beobachtungen sowie kompakte und leichte Sensoren entwickeln, die in tragbaren Geräten und auf Drohnen eingesetzt werden können.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-2