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Elektronikproduktion | 27 Juli 2007

Siemens entdeckt weitere schwarze Kassen

Bei internen Korruptionsermittlungen hat Siemens weitere schwarze Kassen entdeckt. In einem zweiten Gesch√§ftsbereich wurde ein Zahlungsvolumen identifiziert, f√ľr das es nur wenig Belege gebe.
Nach einem Bericht der "S√ľddeutsche Zeitung" (SZ) seien die Zahlungen √ľber ein Bankkonto in Liechtenstein abgewickelt worden. Bisher war Siemens von dubiosen Zahlungen in H√∂he von rund 420 Millionen Euro ausgegangen. Inzwischen wurden durch eigene Untersuchungen und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zus√§tzliche Bankkonten und Kassen entdeckt, die nicht in der Konzernbilanz erfasst wurden.

Die von Siemens beauftragten internen Ermittlungen durch die US-Kanzlei Debevoise & Plimpton scheinen zudem von einigen F√ľhrungskr√§ften in mehreren Landesgesellschaften von Siemens blockiert zu werden. Einige Manager erkl√§rten beispielsweise, sie h√§tten keine Zeit f√ľr die von Debevoise geplanten Befragungen. Aufsichtsratschef Gerhard Cromme will das Verhalten nicht hinzunehmen und entsprechend durchgreifen.
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