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© Bosch (nur zu Illustrationszwecken) Elektronikproduktion | 20 Dezember 2018

Sachsen soll von EU-Beihilfe-Projekt profitieren

Die EU hat den Weg frei gemacht f√ľr staatliche Beihilfen f√ľr die Mikroelektronik-Branche. (Evertiq berichtete). In Deutschland soll davon offenbar vor allem der Standort Sachsen profitieren.
Nachdem Br√ľssel das sogenannte ‚Äěwichtige Vorhaben von gemeinsamem europ√§ischen Interesse" genehmigt hat, hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nun erkl√§rt, dass die Regierung rund eine Milliarde Euro in die zentrale Technologie der Mikrochips investieren werde. Damit sollen weitere Investitionen in Milliardenh√∂he erm√∂glicht werden. Auch Frankreich, Italien und Gro√übritannien sind an dem Projekt beteiligt. Die Subventionen belaufen sich europaweit auf 1,75 Milliarden Euro.

In Deutschland seien zahlreiche Gro√üunternehmen in das Vorhaben eingebunden, berichtet die Deutsche Presseagentur. Darunter Bosch, das erst im Juni den Grundstein f√ľr eine neue Halbleiterfabrik in Dresden gelegt hatte, Infineon, GlobalFoundries, Osram und Zeiss. Die Unternehmen h√§tten bereits 2017 begonnen, Projekte im Umfang von 3,1 Milliarden Euro auf eigenes Risiko umzusetzen, so Altmaier. Durch die beihilferechtliche Genehmigung der EU k√∂nne die Bundesregierung dies jetzt finanziell unterst√ľtzen.

Insbesondere in Sachsen werde das dort vorhandene Mikroelektronik-Cluster weiter ausgebaut. Die Mikroelektronik gilt als ein Schl√ľsselelement f√ľr die Digitalisierung und spielt auch eine gro√üe Rolle bei der Sicherheit in der Informationsspeicherung. Zugleich bestehe in Deutschland und Europa Nachholbedarf im Vergleich zu Unternehmen aus den USA oder China.

Wie es aus Kommissionskreisen heißt, darf die Bundesregierung bis 2024 bis zu 820 Millionen an Subventionen bereitstellen.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2