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© jenoptik Elektronikproduktion | 20 Dezember 2018

Jenoptik stattet Section Control mit Mess-Technik aus

Als erstes Unternehmen hat Jenoptik die deutsche Zulassung für Messanlagen zur Abschnittskontrolle erhalten. Eingesetzt wird die Technik in einem Pilotprojekt in Niedersachsen, in dem nun der 18-monatige Live-Betrieb auf der Straße gestartet ist.

Zuvor war die sogenannte Section Control von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) genehmigt worden. Nach einer kurzen Testphase schließt sich ab Mitte Januar 2019 eine maximal 18-monatige Pilotphase an, in der alle Geschwindigkeitsverstöße von Autofahrern auch mit Bußgeldern sanktioniert werden. Jenoptik bedient dieses Projekt mit einer Messanlage aus der Produktreihe TraffiSection. Die Anlage wurde 2016 an der Bundesstraße 6 südlich von Hannover installiert, um das Tempolimit auf einem Abschnitt von rund 2,2 Kilometern zu kontrollieren. Bei der Abschnittskontrolle werden Fahrzeuge an einem Eingangs- und Ausgangspunkt automatisch mit Kameras erfasst. Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fahrzeugs über diese Strecke hinweg das zulässige Tempolimit überschreitet, dokumentiert das TraffiSection-System von Jenoptik alle für die Ahndung des Verkehrsverstoßes relevanten Daten. Dabei können auch verschiedene Fahrzeugklassen unterschieden werden. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit der bundesweiten Zulassung unserer Section-Control-Anlage zu den Pionieren für eine neue Messmethode in der Verkehrsüberwachung in Deutschland zählen“, so Jenoptik-Chef Stefan Traeger. Die PTB-Zulassung bestätige, dass die Messanlage die höchsten Anforderungen an Messgenauigkeit und Datenschutz erfülle. Die Jenoptik-Technik für die Section Control hat sich bereits in anderen Ländern bewährt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. So wird sie seit mehreren Jahren in Österreich und der Schweiz erfolgreich eingesetzt. Auch in Kuwait wird künftig auf einer der weltweit längsten Seebrücken die TraffiSection-Technik zur Geschwindigkeitskontrolle genutzt. Für die Section Control nutzt Jenoptik ihre TraffiSection-Technik auf Basis von Laserscannern. Dabei wird die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine längere Strecke hinweg mithilfe von Messsystemen und Kameras an einem Eingangs- und Ausgangspunkt ermittelt. Jedes Fahrzeug wird dabei an beiden Kontrollpunkten registriert und anhand des Kfz-Kennzeichens identifiziert. Diese Daten werden nach der Erfassung am Eingangspunkt sofort anonymisiert und zusätzlich mit einem kryptologischen Verfahren verschlüsselt. Liegt die durchschnittliche Geschwindigkeit der Durchfahrt über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, wird nach der Ausfahrt aus dem gemessenen Abschnitt ein herkömmliches hochaufgelöstes Frontbild mit Fahrererkennung erstellt. Die Abschnittskontrolle mit der TraffiSection-Technik biete wesentliche Vorteile für die moderne Verkehrsüberwachung, heißt es von Jenoptik. Mit dem Ziel einer erhöhten Verkehrssicherheit werde das Tempolimit effektiver und kosteneffizienter überwacht, da nur ein System für die längere Strecke nötig sei und sich die Verkehrsteilnehmer über einen längeren Abschnitt hinweg an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbeschränkung halten müssten.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1