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Allgemein | 23 Juli 2007

VDE: Deutschland führend in der Wind-, Solar- und Bioenergie

In den kommenden 25 Jahren wird sich die Stromproduktion verdoppeln, prophezeit der International Energy Outlook 2006. Vor diesem Hintergrund erwarten Experten, dass die Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Quellen um 57 Prozent steigen wird.
Voraussetzung dafür dürfte aber sein, dass die Kosten weiter sinken und die Versorgungsqualität stimmt. Bereits heute ist eine Industrie entstanden, die weltweit in nur sieben Jahren ihre Umsätze von 30 auf 60 Milliarden Euro verdoppelt hat. Bis 2020 soll dieser Markt sogar auf 400 Milliarden Euro explodieren. Nach Ansicht des VDE ist Deutschland gleich in mehreren Bereichen – Wind-, Solar- und Bioenergie – „Weltmeister“ und profitiert hiervon durch eine hohe Beschäftigung. Bis 2020 sollen hier nochmals rund 130.000 Arbeitsplätze hinzukommen, die die Gesamtzahl auf 300.000 erhöht. Deutschlands führende Position insbesondere bei der Windenergie und bei der Photovoltaik, also der direkten Stromerzeugung aus Sonnenlicht, ist auch auf die intensive und erfolgreiche Normungs- und Standardisierungsarbeit der Industrie zurückzuführen. Rund 130 Experten erarbeiten in der im VDE angesiedelten DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik im DIN und VDE) die entsprechenden Normen.

„Standardisierung ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass innovative Technologien im Feld der erneuerbaren Energien marktfähig werden. Sie sind auch die Basis für Konformitätsbewertungsverfahren, die die Vermarktung von hochqualitativen Produkten im internationalen Handel ebenso ermöglichen wie den Wissenstransfer von herkömmlichen, bereits etablierten Energiesystemen“, erklärt Dr.-Ing. Bernhard Thies, DKE-Geschäftsführer und Sekretär des Nationalen Komitees der IEC. „Nur wenn die Standardisierung mit der raschen Entwicklung in diesem Feld Schritt hält, sind die Chancen für eine weitere Durchsetzung gegeben.“

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-1