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Elektronikproduktion | 12 Juli 2007

Sennheiser meldet erneut Umsatzrekord

Die Sennheiser electronic GmbH & Co. KG hat das Geschäftsjahr 2006 mit einem Umsatzwachstum von 18,7 Prozent abgeschlossen; der Umsatz lag bei 356,5 Millionen Euro. „Alle Märkte weltweit haben sich sehr positiv entwickelt“, sagte Volker Bartels, Sprecher der Unternehmensleitung und Geschäftsführer Produktion und Logistik.
„Alle Industriesegmente der Sennheiser-Gruppe haben zum zweistelligen Wachstum beigetragen.“ Die sehr gute Entwicklung im Consumer-Segment, eine zunehmende Internationalisierung der Teams und die Erschließung von Wachstumsmärkten taten ein Übriges, um dem Audiospezialisten ein Rekord-Geschäftsjahr zu bescheren. Das gute Umsatzergebnis schlug sich auch in den Beschäftigungszahlen nieder: Weltweit konnte Sennheiser die Zahl seiner Mitarbeiter um elf Prozent auf durchschnittlich 1.852 Beschäftigte steigern, rund 1000 davon arbeiten in Deutschland.

Mit der Umsatzsteigerung um 18,7 Prozent übertraf die Sennheiser-Gruppe das gute Wachstum von 14,8 Prozent im Jahr 2005; der Umsatz zog von 300,4 Millionen Euro auf 356,5 Millionen Euro an. Der Ertrag stieg im gleichen Zeitraum von 13,0 auf 16,9 Millionen Euro. „Insbesondere unsere starken Segmente professionelle Drahtlostechnik und Consumer, die engagierte Arbeit in den Bereichen Marketing, Entwicklung und Produktion und der großartige Einsatz unserer Vertriebstöchter und -Partner vor Ort haben diesen Erfolg möglich gemacht“, erklärte Volker Bartels.

Rund 82 Prozent des Umsatzes erzielte Sennheiser außerhalb Deutschlands. Stärkste Region ist nach wie vor der amerikanische Kontinent, der um 15,2 Prozent auf 102,4 Millionen Euro zulegte. Die Region West- & Südeuropa und Afrika wuchs um 13,2 Prozent auf nunmehr 85,7 Millionen Euro, gefolgt von Mitteleuropa, das mit einem Wachstum von 19,1 Prozent 72,7 Millionen Euro umsetzte. Der deutsche Inlandsanteil wuchs dabei von 52,5 auf 63 Millionen Euro, was einem Wachstum von 20,1 Prozent entspricht.

Wachstumsmarkt Nummer eins war die Region Nord- und Osteuropa, die mit einer Steigerung um 36,4 Prozent auf einen Umsatz von 63,3 Millionen Euro kam. Der Markt profitierte von der Neugründung der Gesellschaft Sennheiser Nordic A/S im Jahr 2005 und dem Ausbau der Vertriebsstrukturen im skandinavischen Raum. 32,4 Millionen Euro setzte der Markt Asien und Australien um, was einem Wachstum von 14,3 Prozent entspricht.

Den größten Umsatz in der Sennheiser-Gruppe erzielten drahtlose Mikrofone mit 94,2 Millionen Euro. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 15,4 Prozent. Das stärkste Wachstum verzeichnete Sennheiser im Segment Kopfhörer mit einem Plus von 39,8 Prozent. Der Gesamtumsatz lag hier bei 93,3 Millionen Euro und ist vor allem durch die Nachfrage nach neuen mobilen Lösungen stark gewachsen. Die nächstgrößten Umsatzanteile halten drahtgebundene Mikrofone (35,2 Millionen Euro), Konferenztechnik (23,7 Millionen Euro), Audiologie (24,5 Millionen Euro) und Aviation (9,3 Millionen Euro). Der Umsatz der Sennheiser-Gruppe mit Telekommunikationsprodukten des Joint Ventures Sennheiser Communications wuchs um 39,5 Prozent auf 21,5 Millionen Euro. Die weiteren Umsatzerlöse entfallen auf die Produktsegmente Georg Neumann (15,9 Millionen Euro) und Klein + Hummel (2,9 Millionen Euro).


Die Produktionsleistung der Sennheiser-Standorte stieg um 15,7 Prozent; deutliche Verbesserungen bei Materialwirtschaft und in der Lieferkette sorgten für höhere Profitabilität der Sennheiser-Werke in Deutschland, Irland und den USA. Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde auch 2006 konsequent ausgebaut. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 163 im Jahr 2005 auf 180 Entwickler 2006. Zu den Produkt-Highlights des Jahres 2006 zählten die Ohrhörer der Street-, Sport- und Style-Linien und neue Infrarot- und Funksysteme für die Übertragung des Fernsehtons. Bei den professionellen Produkten überzeugten der Taschensender SK 5212, der Kameraempfänger EK 3241 und das Netzwerksystem NET 1 zur Steuerung komplexer drahtloser Mikrofonanlagen. Besorgniserregend ist in diesem Zusammenhang der Handel mit Frequenzen in vielen Staaten: „Den Frequenzen, die zurzeit für drahtlose Mikrofone und drahtloses Monitoring genutzt werden, droht der Verkauf an neue Dienste wie DVB-H oder Wireless DSL“, erläuterte Volker Bartels. „Die gesamte Event- und Unterhaltungsindustrie ist dadurch bedroht – es könnte sein, dass die Stars bald wieder mit langen Mikrofonkabeln auftreten müssen.“

Auch das erste Halbjahr 2007 ist für Sennheiser erfolgreich verlaufen. „Weiteres Wachstum versprechen wir uns durch unsere Neugründungen in Russland und Indien“, sagte Volker Bartels. „Sennheiser Audio in Moskau und Sennheiser Electronics India bei New Delhi werden große Wachstumsmärkte für Sennheiser erschließen. Für den Consumerbereich stellen wir mit der Sennheiser Consumer Electronics GmbH die Weichen für weiteres Wachstum in diesem hart umkämpften Segment.“

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