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Analysen | 05 Juli 2018

Beschäftigungshoch in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen für die Elektroindustrie

Die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vermelden positive Zahlen aus der Elektroindustrie. Erstmals seien mehr als 67.000 Beschäftigte in der Branche tätig.
Das sei ist ein Plus von 1,3 Prozent, freut sich Ute Poerschke, Vorsitzende der ZVEI-Landesstelle Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Allerdings begrenze der Fachkräftemangel das Wachstum. „Unsere Unternehmen melden viele offene Stellen“, so Poerschke. Viele dieser freien Stellen seien gar nicht oder nur mit großem zeitlichen Vorlauf zu besetzen.

Die Elektroindustrie in den drei Bundesländern erzielte im ersten Quartal 2018 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro - drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang ging um fünf Prozent zurück. Die Unternehmen hätten aber trotz der schwächeren Auftrags- und Umsatzentwicklung mehrheitlich noch gut zu tun, so Poerschke weiter. Allerdings mahnt sie, dass vier von zehn Euro im Ausland erwirtschaftet würden. Die steigende Unsicherheit auf dem internationalen politischen Parkett und drohende Handelskonflikte seien Gift für die Branche.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-1